WIEN. Laut aktuellem Consumer Check des Handelsverbands in Kooperation mit Reppublika Research planen heuer 68% der Österreicher, jemandem zum Tag der Liebe ein Geschenk zu machen. Die durchschnittlichen Ausgaben steigen dabei deutlich auf 85 Euro pro Person, nach 70 Euro im Vorjahr.
Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbands, rechnet insgesamt mit einem Valentinstags-Umsatz von rund 200 Mio. Euro: „Viele Menschen nutzen den Valentinstag ganz bewusst, um Nähe und Wertschätzung zu zeigen. Geschenke werden dabei weiterhin bevorzugt im stationären Handel gekauft.“
Besonders gefragt sind Blumen und Pflanzen, die mehr als die Hälfte der Käufer verschenkt, gefolgt von Schokolade und Süßwaren sowie Restaurantbesuchen. Ebenfalls beliebt sind Gutscheine, Ausflüge und andere nicht materielle Geschenke, Erlebnisangebote, Kosmetikprodukte, modische Accessoires, alkoholische Getränke und personalisierte Geschenke. Auffällig sind dabei Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Männer greifen deutlich häufiger zu Blumen, Frauen öfter zu Süßigkeiten.
Der stationäre Handel bleibt die erste Wahl beim Einkauf. Laut Studie wird nur etwa jedes vierte Valentinstags-Geschenk online gekauft. Vor allem für Blumenhändler zählt der Valentinstag gemeinsam mit dem Muttertag zu den wichtigsten Verkaufstagen des Jahres.
Im Bundesländervergleich zeigen sich deutliche Unterschiede bei den Ausgaben. In Salzburg und Oberösterreich liegen sie mit durchschnittlich 98 Euro pro Person an der Spitze, gefolgt von Tirol und Vorarlberg mit 93 Euro sowie Wien mit 89 Euro. Unter dem österreichweiten Schnitt liegen die Steiermark und Kärnten mit 75 Euro sowie Niederösterreich und das Burgenland mit 70 Euro.
Will unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung des Anlasses: „Gerade in herausfordernden Zeiten sorgt der Valentinstag für wichtige Kaufimpulse und stärkt regionale Betriebe und Arbeitsplätze.“
