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Wella: Wer macht das Rennen? © EPA/Federico Gambarini

Henkel-Chef Kasper Rorsted wollte ein Kauf-Interesse nicht kommentieren.

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Henkel-Chef Kasper Rorsted wollte ein Kauf-Interesse nicht kommentieren.

27.05.2015

Wella: Wer macht das Rennen?

Konsumgüter Henkel gilt als Favorit im Rennen um Wella, L’Oréal will nicht übernehmen

Berlin. Der weltgrößte Kosmetik-Hersteller L’Oréal will die Haarpflege-Sparte Wella des US-Rivalen Procter & Gamble nicht kaufen. Man werde nicht für Wella bieten, sagte L’Oréal-Vorstand Nicolas Hieronimus dem Handelsblatt. L’Oréal sei als Weltmarktführer bei Friseuren mit eigenen Marken sehr gut aufgestellt.

Der Konsumgüterhersteller Henkel soll Insidern zufolge Favorit im Rennen um Wella. Die Sparte werde mit 5 bis 6,4 Mrd. € bewertet. Henkel sei in einer guten Position, sich gegen Finanzinvestoren wie CVC und Bain durchzusetzen. Diese seien vor allem an dem professionelle Kunden ansprechenden Teil von Wella interessiert. Die immer wieder aufkommenden Gerüchte, wonach Henkel ein Auge auf den Haarpflegespezialisten geworfen haben soll, wollte Henkel-Chef Kasper Rorsted bisher nicht kommentieren.
Auch die US-Konzerne Revlon und Coty sollen interessiert sein. Der deutsche Branchenkollege Beiersdorf hatte zur Monatsmitte gesagt, dass ein Wella-Kauf keine Priorität für das Unternehmen sei; für andere Konzerne wäre eine Übernahme interessanter. (APA)

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