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Tor zu Standards und Fachwissen © APA/Robert Jäger

Ein Beispiel für den Bedarf an schnellen, gesicherten Informationen: MNS-Masken. Bild: Mitarbeiter von Hygiene Austria (Palmers und Lenzing AG) beim Start einer Masken­produktion in Wr. Neudorf.

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Ein Beispiel für den Bedarf an schnellen, gesicherten Informationen: MNS-Masken. Bild: Mitarbeiter von Hygiene Austria (Palmers und Lenzing AG) beim Start einer Masken­produktion in Wr. Neudorf.

Redaktion 15.05.2020

Tor zu Standards und Fachwissen

Relaunch der digitalen Plattform für Standards, Tools, Dokumente, Weiterbildungsformate und Zertifizierungen.

WIEN. Die weltweite Suche nach geeigneter Schutzausrüstung, nach Masken und Beatmungsgeräten – und die anlaufende Produktion durch branchenfremde Produzenten hat vor Augen geführt, wie wichtig eine schnelle Zurverfügungstellung passender Standards ist. Austrian Standards reagierte darauf im Verbund mit europäischen und internationalen Standardisierungsorganisationen: Binnen Stunden konnte man die Standards für die Produktion sicherer persönlicher Schutzausrüstung kostenlos in den digitalen Kanälen zur Verfügung stellen.

Verteilung essenzieller Infos

Aus Sicht von Austrian Standards-Managing Director Elisabeth Stampfl-Blaha ein Best-Practice-Beispiel dafür, wie sinnvoll und schnell die Digitalisierung zur Verteilung essenzieller Botschaften eingesetzt werden kann. Diese Strategie wird jetzt weiter ausgebaut.

Stampfl-Blaha: „Wir setzen auf eine Plattform, die dynamisch und zugleich stabil ist. Sie muss unterschiedliche Bedürfnisse abdecken und Zugriff zu umfassenden, gesicherten Informationen ermöglichen. Das sind zum Beispiel Standards, Dokumente, Tools, Weiterbildungsformate oder Zertifizierungsmodelle.”

„Dynamisch und stabil”

Dieses Anforderungsspektrum habe eine maßgeschneiderte Lösung gebraucht, wofür man verschiedene Agenturen aus Wien an Bord holte: Digitalberatung GmbH, 3kraft IT GmbH & Co KG und Brainformance IT-Services GmbH.

Beteiligt am Prozess der Entwicklung von Standards sind Stakeholder aus Wirtschaft, Forschung, Innovation bzw. Interessenvertretungen. Gleichzeitig fungiere man als „Tor zu einem weltweiten Standardisierungsnetzwerk mit Partnern in 160 Ländern”.
„Unsere neue digitale Welt ist somit auch funktionelles Forum für all unsere Stakeholder. Das war eine der Kernanforderungen für einen gelungenen Rebrush und entsprechend herausfordernd, aber gleichzeitig auch spannend”, beschreibt Stampfl-Blaha die Ausgangslage.
Berücksichtigt wurde während der gesamten Projektzeit auch das Kunden-Feedback. Das Ergebnis ist ein moderner Auftritt für die Website und die Online-Tools – mit neuem Design und neuen Funktionalitäten. Die digitale Welt von Austrian Standards sei „intuitiver und erlebbarer”. Die Darstellung der Suche wurde verbessert; die Ergebnisse werden vernetzt dargestellt und können gefiltert werden. Mit der einfacheren Navigation gelangt man schnell zur gewünschten Seite. Alle Bereiche wurden mobiloptimiert und sind dabei auch responsive gestaltet. (red)

www.austrian-standards.at

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