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Bergbahnen ziehen Bilanz © Gerald Tschank Schulbild

Helmut Miernicki, Karl Morgenbesser, Martin Fassl und Jochen Danninger (v.l.).

© Gerald Tschank Schulbild

Helmut Miernicki, Karl Morgenbesser, Martin Fassl und Jochen Danninger (v.l.).

Redaktion 06.11.2020

Bergbahnen ziehen Bilanz

NÖ-BBG: Die diesjährige Sommersaison verlief trotz Covid-19-Krise „sehr erfolgreich”.

ST. PÖLTEN. Mit rund 220.000 Gästen von Ende Mai bis Ende September in den Bergregionen, die von der ecoplus Tochtergesellschaft Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG) betreut werden, wurde eine deutliche Steigerung der Gästezahlen erreicht. Im vergangenen Jahr wurden in der Sommersaison knapp 147.000 Gäste begrüßt – ohne den Sommerbetrieb in Annaberg, der erst mit dieser Sommersaison voll gestartet ist. Der verspätete Saisonstart mit Ende Mai konnte damit mehr als wettgemacht werden.

Beeindruckend präsentiert sich auch das Ergebnis für Juli und August, als fast 138.000 Gäste verzeichnet wurden – im Vergleich zu etwa 90.000 im Vorjahr (ohne Annaberg).

Vorzeigestandort St. Corona

Dieses Ergebnis zeigt, dass deutlich mehr als ein Drittel der Gäste außerhalb der Hauptferien­zeit Juli/August in die Bergregionen kommt, was für den Erfolg des viersaisonalen Betriebs spricht.

Auch bei den Nächtigungen konnte ein deutliches Plus erzielt werden. St. Corona am Wechsel sticht mit 42% Zuwachs am deutlichsten hervor – das entspricht über 5.200 Nächtigungen in Juli und August. Mönichkirchen erzielte eine Steigerung von 9,6% und die Gemeinde Annaberg 1,4%.
„Rund um unsere Bergbahnen sind zielgruppenspezifische Tourismusangebote entstanden”, kommentiert Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger. (pj)

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