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„Erster kleiner Lichtblick” © WKO

Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

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Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Redaktion 12.03.2021

„Erster kleiner Lichtblick”

WKO-Tourismusobmann Robert Seeber begrüßt die Öffnung in Vorarlberg am 15. März, spart aber auch nicht mit Kritik.

WIEN. Dass der Lockdown für Gastronomie, Kultur-, Freizeit- und Beherbergungsbetriebe im westlichsten Bundesland am 15. März 2021 endet, sieht Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), als ersten kleinen Lichtblick:„Die Betriebe in Vorarlberg können nun zeigen, dass mit den bestehenden, sehr umfassenden Sicherheits- und Präventionskonzepten ein sicheres Öffnen machbar ist.”

Unnötige Hürden

Kritisch beurteilt er allerdings, dass der Probelauf im Ländle Selbsttests zwar für Kultur- und Freizeitveranstaltungen vorsieht, nicht aber für die Gastronomie. Das sei unverständlich, denn die Selbsttests seien ein wichtiges Tool, um Öffnungen organisatorisch und wirtschaftlich sinnvoll durchführen zu können.

Weiters bekräftigt er die dringende Forderung, dass auch die Betriebe in den anderen Bundesländern noch vor Ostern ein fixes Öffnungsdatum bekommen: „Viele Unternehmen sind wirtschaftlich ausgelaugt und stehen am Abgrund. Der Tourismus in ganz Österreich braucht endlich eine Perspektive für stufenweise Öffnungsschritte.”

Dabei dürfen die täglichen Infektionsraten nicht das Maß aller Dinge sein, sondern es müssten auch andere Parameter berücksichtigt werden. (red)

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