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Standort-Poker © European Society of Radiology/Harry Schiffer

Aushängeschild Der ECR – mit mehr als 30.000 Kongressteilnehmern – findet seit 1991 (und noch bis 2025) in Wien statt. Jetzt zeigt auch Barcelona ­Interesse.

© European Society of Radiology/Harry Schiffer

Aushängeschild Der ECR – mit mehr als 30.000 Kongressteilnehmern – findet seit 1991 (und noch bis 2025) in Wien statt. Jetzt zeigt auch Barcelona ­Interesse.

Redaktion 14.02.2020

Standort-Poker

Für den Radiologenkongress, seit 30 Jahren in Wien, hat sich jetzt auch Barcelona beworben.

WIEN. Demnächst wird die Entscheidung fallen, ob der Europäische Radiologiekongress (ECR) auch in den Jahren 2026 bis 2031 in Wien im Austria Center Vienna (ACV) stattfindet. Beworben hat sich laut einer Aussendung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (ESR) auch Barcelona.

Einer der weltweit größten

Mit mehr als 30.000 Kongressteilnehmern zählt der ECR nicht nur zu den größten medizinischen Kongressen weltweit, sondern ist auch das Aushängeschild der Kongressstadt Wien und mit ein Grund für die regelmäßigen Topplatzierungen der Stadt in internationalen Kongressrankings. Seit 1991 ist das ACV Center Vienna fixer Veranstaltungsort des ECR und der derzeitige Vertrag läuft noch bis Ende 2025. Der Veranstalter, die European Society of Radiology (ESR), evaluiert, ob am derzeitigen Standort auch in Zukunft die technischen, qualitativen und infrastrukturellen Ansprüche erfüllt werden können.

Hinzu kommt, dass mit Barcelona ein weiterer Top-Veranstaltungsort Interesse am Radiologiekongress bekundet hat, der mit attraktiven Konditionen schon mehrere internationale Großkongresse von Wien nach Spanien abgeworben hat.
Das ACV hat mit einer neuen multifunktionalen Halle unter dem „Donausegel” am Vorplatz des Kongresszentrums die größte Umbauphase in der Geschichte des Hauses gestartet; bis Anfang 2022 sollen weitere Umbauten stattfinden. Der Kongress erbringt durch die hohe Teilnehmerzahl allein in Wien eine Bruttowertschöpfung von jährlich rund 17 Mio. €, in ganz Österreich von rund 28 Mio. €. (red)

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