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„Franchising – die beste Vertriebsform der Welt” © Unimarkt Gruppe
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Helga Krémer 02.11.2018

„Franchising – die beste Vertriebsform der Welt”

Unimarkt-Geschäftsführer Andreas Haider ist davon und von Franchising als Eintritt in die Selbstständigkeit absolut überzeugt. Ein echter Franchiser eben.

••• Von Helga Krémer

TRAUN. „Warum Franchising? Wer jetzt einen Führungs-Job hat, wer engagiert ist, wer gut im Management ist und die Selbstständigkeit überlegt: Werden Sie selbstständig mit Franchising!”, meint Unimarkt-Franchise-Experte Anton Papst. Wem nun noch Lebensmittel und Regionalität am Herzen liegen, als der Kaufmann im Ort in die gesellschaftliche Mitte rücken will, der liegt bei Unimarkt richtig. Dort könne dem neuen Partner ein erfolgreiches System in die Hände gelegt werden, mit dem der Traum von der Selbstständigkeit verwirklicht werden könne, heißt es aus dem Unternehmen.

Das Unimarkt-System ist ein echtes „Millennial”: Es wurde 1999 entwickelt und ist das erste echte Franchise-System im österreichischen Lebensmittelhandel. Neun Franchise-Partner der Pfeiffer-Gruppe wurden damals übernommen.

Regionalität im Fokus

2017 konnte Unimarkt seinen 50. Franchise-Standort feiern, zurzeit liegt man bei 130 Standorten und 55 Franchise-Nehmern. „Wir fokussieren auf Regionalität, speziell in Oberösterreich, aber auch in der Steiermark, und wollen das Thema Franchising weiter ausbauen, indem wir bestehende Standorte und Filialen an aktive Unternehmer abgeben, um dann gemeinsam die Differenzierung zu den Hauptmitbewerbern besser zu schaffen”, so Haider über das System.

Bei Unimarkt nehme man „Partnerschaft” wörtlich und man stehe seinen Franchise-Nehmern von Beginn an beratend zur Seite: bei Gründungsfragen, bei der Finanzierung und in Form der regelmäßigen Betreuung durch den Vertriebsaußendienst. An einem attraktiven Standort könne auf dem gewinnbringenden Marketing- und Vertriebskonzept aufgebaut werden – mit laufender Sortimentsoptimierung, Nutzung aller IT-, Kassen- und Warenwirtschaftssysteme sowie dem Buchungs- und Kennzahlentool inkl. monatlicher Auswertungen.
Unimarkt steht Franchise-Partnern mit einem umfangreichen Seminar- und Weiterbildungsprogramm zur Seite. Eine intensive Einschulung und Weiterbildungen sollen für alle zu erwartenden Aufgaben fit machen. Bei unerwarteten Problemem hilft der Franchise-Partner als Fels in der Brandung.

Location, Location, Location

Ist in Amerika bei Immobilien immer von den drei „L” die Rede, wären es bei Unimarkt die drei „S”: „Der Standort ist bei uns ein ganz entscheidender Faktor. Die Erreichbarkeit. Die Convenience. Liegt der Markt am Nachhauseweg? Lässt er sich in meine Routine-Abläufe integrieren?”, gibt Haider Einblick in die Klärung der Standortfrage und in die Verwendung des strapazierten Begriffs Regionalität. „Der Begriff darf nicht zum Marketing-Gag verkommen. Bei uns wird Regionalität tatsächlich gelebt. In Österreich gibt es ohnehin ein Lebensmittel­überangebot. In den Unimarkt-Stores wird großer Wert auf Lokalität und Regionalität gelegt. Das spürt dann auch der Konsument.”

Der wiederum kommentiert seine Erlebnisse und Erfahrungen im Netz – auffällig dabei: Immer wieder wird die Kompetenz und die Freundlichkeit der Marktleiter und seiner Mitarbeiter gelobt. Auch das Angebot an lokalen Produkten und regionalen Schmankerl wird hervorgehoben.

Das System

Traditionell sei Unimarkt stark in der Region verwurzelt. Als Franchise-Nehmer sei man der Kaufmann im Ort und könne frei aus regionalen Produkten und Lieferanten wählen. Man sei nicht nur der kompetente Ansprechpartner für seine Kunden, sondern auch Teil des öffentlichen Lebens, in das man sich vielfach einbringen könne, ist bei dem Nahversorger zu erfahren.

Außerdem wird gleich mit einem „Franchise-Aberglauben” aufgeräumt: Auch als Franchise-Partner habe man die Möglichkeit, vor Ort eigene Ideen zu verwirklichen!
Um in das System neu einzusteigen, ist Eigenkapital in der Größenordnung zwischen 30.000 und 50.000 € erforderlich. „Die Franchisegebühr beträgt dann zwei Prozent des Netto-Umsatzes und die Marketinggebühr je nach Streugebiet der Flugblätter etwa ein Prozent”, so Haider zu den laufenden Kosten.

Die Partnerschaft

Was potenzielle Franchise-Nehmer noch mitzubringen haben: Sie müssen zudem führungsstark und kommunikativ sein und idealerweise einen Bezug zur Lebensmittel- beziehungsweise Gastro-Branche haben. Wiewohl absolute Quereinsteiger auch willkommen sind: „Durch intensive, persönliche Gespräche werden den Franchiseanwärtern die Vorzüge des Unimarkt-Systems erklärt. Durch die einzelnen Aufgabenstellungen, die jeder von Gespräch zu Gespräch zu erfüllen hat, bekommt man ein Gefühl, ob man gut zusammenpasst”, erklärt Haider das Procedere.

Was den Partner erwartet

Auf der anderen Seite steht eine Vielzahl von Angeboten und Services, die Unimarkt seinen Franchise-Nehmern offeriert: Selbstverständlich die Logistik einer täglichen Belieferung mit frischen Produkten; dazu Unterstützung bei der Erstellung und Optimierung der Sortimentspläne, bei der EDV samt geschlossenem Warenwirtschaftssystem sowie bei allen Aktivitäten in Sachen Werbung. Dazu kommt noch ein umfangreiches Schulungsprogramm in der hauseigenen Führungs­kräfte- und Unternehmer­akademie.

„Jeder soll in seinem Tun Spezialist sein und das Optimum herausholen. Unterstützt durch eine offene Kommunikation, ist Franchise die beste Vertriebsform der Welt”, ist Haider ­überzeugt. Darum also Franchising …

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