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Erste Group in den Bloomberg Gender-Equality Index 2020 aufgenommen © Bloomberg Wikiwanda
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Redaktion 28.01.2020

Erste Group in den Bloomberg Gender-Equality Index 2020 aufgenommen

Im neuen Bloomberg GEI ist die Erste Group weiterhin das einzige österreichische Unternehmen sowie eines von nur drei Unternehmen mit Hauptsitz im CEE-Raum.

WIEN. Die Erste Group Bank AG (“Erste Group”) wurde als eines von 325 Unternehmen aus 50 Sektoren und 42 Ländern weltweit für den Bloomberg Gender-Equality Index (GEI) 2020 ausgewählt. Die im Index enthaltenen Firmen stammen aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen, darunter die Auto-, Finanz-, Dienstleistung-, Technologie-, Bau-, und Handelsbranchen. Durch die Veröffentlichung von gender-bezogenen Kennzahlen auf Basis des GEI erlauben die im Index aufgenommenen Unternehmen einen umfassenden Einblick in ihre Aktivitäten zur Förderung der Gleichstellung von Frauen am Arbeitsplatz sowie in den Communities, in denen die Unternehmen aktiv sind. Die Erste Group wurde in den diesjährigen Index aufgenommen, da sie eine Bewertung an oder über einem von Bloomberg gesetzten globalen Schwellenwert erzielte; dieser Schwellenwert spiegelt ein hohes Maß an Transparenz und eine hohe Gesamtleistung über die fünf Säulen des GEI-Bewertungsrahmen wider.

"Die erneute Aufnahme in den Gender-Equality-Index von Bloomberg ist eine Anerkennung unserer bisherigen Arbeit", sagte Julia Valsky, Leiterin des Diversity Managements bei Erste Group. "Allen die gleichen Chancen zu bieten, ist etwas, das tief in den inklusiven Prinzipien verwurzelt ist, auf denen die Erste vor zweihundert Jahren gegründet wurde. Wir sind auf einem guten Weg, auch wenn wir unser Ziel, einen Frauenanteil von 35 Prozent in Top-Management-Positionen in allen unseren Märkten zu erlangen, noch nicht erreicht haben. Daran werden wir weiter arbeiten, mit einem klaren Fokus auf Transparenz, messbare Zielgrößen und internationale Benchmarks.“

GEI setzt globalen Standard für die Messung von Gleichstellungsmaßnahmen
Der GEI verfolgt die finanzielle Leistung von Unternehmen, die sich der Unterstützung der Gleichstellung der Geschlechter durch die Entwicklung von Richtlinien, durch effektive Repräsentanz sowie Transparenz verpflichtet haben. Der Referenzindex analysiert die Bestrebungen zur Frauenförderung in den fünf Dimensionen Leadership & Talenteförderung, Gender Pay Gap, Unternehmenskultur, Maßnahmen gegen sexuelle Belästigung sowie Markenauftritt. Dieses Jahr hat Bloomberg die mögliche Teilnahme im GEI-Index auf rund 6.000 Unternehmen in 84 Ländern und Regionen erweitert.

"Die 325 Unternehmen im 2020 GEI zeichnen sich durch ihre Engagement für Transparenz aus und spielen eine führende Rolle in der Veröffentlichung von geschlechtsbezogenen Daten", sagte Bloomberg-Vorsitzender Peter T. Grauer. "Die Veröffentlichung von Kennzahlen und Unternehmensstatistiken ist ein wichtiger erster Schritt, um die Gleichstellung von Frauen und Männern weltweit voranzutreiben."

Geschlechtergleichstellung ein Hauptaugenmerk bei der Erste Group
Für die Erste Group sind Diversität und Inklusion wesentliche Bestandteile ihrer Unternehmensstrategie. Ihr Engagement für diese Werte wird sowohl in ihrem Statement of Purpose als auch in ihrem Code of Conduct festgehalten. Die Bankengruppe mit Sitz in Wien setzt sich für ein Arbeitsumfeld ein, das frei von Diskriminierung und Belästigung sein muss und in der die Arbeit jeder Person geschätzt wird, unabhängig von Geschlecht, Alter, Behinderung/Einschränkung, Familienstand, sexueller Orientierung, Hautfarbe, religiöser oder politischer Einstellung, ethnischem Hintergrund, Nationalität oder sonstigen Aspekten, die in keinem Bezug zur Beschäftigung stehen.

Die Erste Group hat eine Reihe von Initiativen zur Förderung von Frauen in Führungspositionen bereits durchgesetzt. 2019 wurde mit Alexandra Habeler-Drabek erstmals eine Frau als Mitglied des Erste Group-Vorstands ernannt. Insgesamt stellen Frauen derzeit 29% der Top Führungspositionen im Konzern, während sie 39% der Aufsichtsratsmandate der Erste Group per Ende 2019 einnehmen. Um den Anteil von Frauen im Top-Management weiter zu erhöhen, strebt die Erste Group eine bessere Ausgewogenheit der Geschlechter in ihren Talentpools an und bietet Mentoringprogramme für ihre weiblichen Talente an. In Österreich hat die Business Resource Group Erste Women's Hub wichtige Initiativen wie Networking-Veranstaltungen, neue Formate für Mütter und Väter in Karenz und "Erste WIT", eine Initiative, die mehr Frauen zu einer Karriere im IT-Bereich ermutigen soll, fortgesetzt. (red)

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