WIEN. Frauen leiden weniger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, versterben aber öfters daran als Männer. Im Jahr 2024 sind über 16.000 Frauen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestorben. Sie sind die häufigste Todesursache für Frauen. Warum mehr Frauen als Männer an diesen Erkrankungen sterben, hat Gründe, die nun eine Kampagne in den Fokus rücken.
Am 6. Februar ist #GoRed-Tag
Denkt man an Herzinfarkt, stellt man sich häufig starke Schmerzen in der Brust vor. Doch bei Frauen sehen die Symptome oft ganz anders aus: ungewöhnliche Müdigkeit, Atemnot, Übelkeit oder Erbrechen, Druck im Rücken, Nacken oder Oberbauch, Schwindel oder kalter Schweiß. Die betroffenen Frauen und auch Vertreter von Gesundheitsberufen können die Symptome oft nicht richtig deuten, denn sie unterscheiden sich von denen der Männer, die weitläufig bekannt sind.
Hier setzt die #GoRed-Kampagne an: Sie schafft Bewusstsein für Frauenherzgesundheit – in der Politik, in der Medizin und bei den Frauen selbst. #GoRed Austria versteht sich in diesem Kontext als Brücke zwischen medizinischer Evidenz und gesellschaftlicher Umsetzung. Am Aktionstag, dem 6. Februar 2026, setzen Frauen und Männer ein deutliches Zeichen: mit einem roten Kleidungsstück oder einem roten Accessoire, so die Initiatorinnen von #GoRed Austria, Erika Sander, Gudrun Kreutner-Reisinger, Anna Rab und Kristina Hentschel.
ProSiebenSat.1 Puls 4 bestätigt Stellenabbau
WIEN Bereits im Sommer des Vorjahres gab es erste Berichte über mögliche Einsparungen bei ProSiebenSat.1 Puls 4. Damals war von knapp zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Onlinenachrichten-Redaktion
