WIEN. Ein wissenschaftliches Team unter Leitung von Judit Simon, Professorin für Gesundheitsökonomie der MedUni Wien, hat erstmals Angebot, Nutzung und Kosten von psychischen Gesundheitsdienstleistungen in Wien umfassend untersucht. Tenor: Es gibt strukturelle Ungleichgewichte im Versorgungsangebot, regionale Unterschiede in der Inanspruchnahme sowie fehlende Transparenz bei den tatsächlichen Kosten einzelner Leistungen. So sei etwa die starke räumliche Konzentration individueller Leistungsanbieter in innerstädtischen Bezirken auffällig. Bei Fachärzten für Psychiatrie würden wiederum Wahlärzte überwiegen, deren Leistungen zunächst selbst bezahlt werden müssen, berichten die Autoren. (ehs)
Nah&Frisch unterstützt Konzertreihe „#weare Starke Stimmen – Starke Frauen“
Rund um den Weltfrauentag setzen österreichische Künstlerinnen mit der Veranstaltungsreihe „#weare Starke Stimmen – Starke Frauen“ ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit von Frauen
