HEALTH ECONOMY
YouTube entfernt Falschinfos über Impfstoffe © APA/AFP/Lionel Bonaventure

YouTube will sich künftig an ­Empfehlung der WHO orientieren.

© APA/AFP/Lionel Bonaventure

YouTube will sich künftig an ­Empfehlung der WHO orientieren.

Redaktion 15.10.2021

YouTube entfernt Falschinfos über Impfstoffe

WIEN / LOS ANGELES. Die Videoplattform YouTube kündigte an, Falschinformationen zu Impfungen zu entfernen. Betroffen seien Beiträge, die Angaben der Weltgesundheitsorganisation und örtlicher Behörden zu Sicherheit, Effizienz sowie Inhaltsstoffen widersprächen, teilte die Google-Tochter mit. Damit werde man zum Beispiel nicht mehr behaupten dürfen, dass Impfungen Krebs und Diabetes verursachten oder zur Nachverfolgung von Geimpften eingesetzt werden könnten. Accounts, die wiederholt oder stark gegen die Regeln verstießen, würden von der Plattform verbannt.

Minister pocht auf Impfung

„Wir müssen Falschinformationen mit klaren Aussagen bekämpfen”, forderte zuletzt auch EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides bei einem Wien-Besuch. „Aufklärung ist der Schlüssel”, sagte auch Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne). Jeder könne dabei einen Beitrag leisten, es brauche auch die Mithilfe der Bürgermeister und der Hausärzte, betonte Mückstein. Die Impfung wirkt und ist sicher, „das sind Fakten”, versicherte er. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL