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Cyberverteidigung © BMLV / Laura Heinschink

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bei der Eröffnung der mittlerweilen zehnten IKT-Sicherheitskonferenz in Wien.

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Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bei der Eröffnung der mittlerweilen zehnten IKT-Sicherheitskonferenz in Wien.

Redaktion 23.09.2022

Cyberverteidigung

Österreichs Bundesheer präsentierte – ganz physisch – Cyberattacken und lud zur IKT-Sicherheitskonferenz.

WIEN. Zum zehnjährigen Jubiläum konnte die heurige IKT-Sicherheitskonferenz einen Besucherrekord vermelden. Mit 80 Vorträgen nationaler und internationaler Cyber-Security-Experten und einer Ausstellung von über 80 Cyber-Security-Unternehmen ist es die größte IKT-Sicherheitskonferenz bisher. Und sie ist die größte ihrer Art im deutschsprachigen Raum, durchgeführt vom Österreichischen Bundesheer, um über IKT-Sicherheit zu informieren, weshalb auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zu Wort kam.

„Die Entwicklung des Cyberbereichs ist essenziell für Österreich. Denn Cyberattacken gehören neben Pandemien und Terrorangriffen und regionalen Konflikten zu den wahrscheinlichsten Einsatzszenarien unserer Zeit. Mit der IKT-Sicherheitskonferenz versammeln wir die europäische Elite auf diesem Gebiet und bieten so Raum, um noch mehr Synergien zu schaffen. Auch das Bundesheer sucht laufend Talente in diesem Fach”, so die Bundesministerin.
Im Zuge der Konferenz wurde mit einem Live-Hacking gezeigt, wie einfach es ist, sich in unterschiedliche Systeme einzuschleusen. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Analyse vergangener Vorfälle und von Bedrohungsszenarien. Anschließend daran präsentierten die Experten Lösungsansätze und Vorbeugemaßnahmen.
Unter anderem waren auch Themen wie High-End-Abhörtechnik, Spionageabwehr und Drohnen Teil der Vortragsreihe.

Ziele der Konferenz

Um Cyber-Angriffe erfolgreich abzuwehren, müssen Experten international und fachübergreifend zusammenarbeiten und sich stetig weiterbilden. Ziel der IKT-Sicherheitskonferenz war und ist die Fortbildung von diesen IT-Sicherheitsexperten aus allen Bereichen. Die Konferenz bot den rund 4.000 Teilnehmern zudem die Möglichkeit, sich auszutauschen und länderübergreifend Kontakte zu knüpfen sowie bestehende zu vertiefen.

Die IKT-Sicherheitskonferenz war auch der Austragungsort der European Cyber Security Challenge 2022 (siehe Story unten) und der Austria Cyber Security Challenge – durchgeführt vom Verein der Cyber Security Austria. Mit ihr sollen talentierte junge Menschen frühzeitig entdeckt gefördert werden. (hk)

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