WIEN. Die Abstimmung über das EU-Lieferkettengesetz ist bekanntlich vertagt, eine qualifizierte Mehrheit war nicht in Sicht. Zu groß waren die Bedenken. „Gut gemeint ist nicht gut gemacht. Die Ausgestaltung der neuen EU-Richtlinie zum Lieferkettengesetz bürdet Unternehmern in Österreich und Europa unerfüllbare Informations- und Prüflasten auf und droht in der aktuellen Ausgestaltung zum massiven Bürokratiemonster zu werden”, so IV-Generalsekretär Christoph Neumayer. Die Richtlinie in der vorliegenden Form sei für Unternehmen schlichtweg nicht umsetzbar. Die damit verbundenen Kontrollpflichten, über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, entzögen sich jeglicher unternehmerischen Realität. (hk)
Faktencheck-Konferenz: Demokratie braucht Medienbildung
In mehreren Panels und einer Keynote von Martin Puntigam widmeten sich Expertinnen und Experten, moderiert von ORF-Journalist Stefan Lenglinger, dem Thema Medienbildung aus unterschiedlichen