RIED/INNKREIS. Nachdem die FACC Ende 2015 Opfer eines Betrugsfalles wurde (Fake President Incident), konnten aufgrund der intensiven Zusammenarbeit zwischen chinesischen und österreichischen Behörden von diesen Geldern Anfang 2016 rd. 10,8 Mio. € auf chinesischen Konten eingefroren werden. Diese wurden 2019 an das Oberlandesgericht Wien überwiesen und nun, nach einer Dauer von ca. sechs Jahren und umfangreichen juristischen Verfahren, von der Verwahrstelle des Oberlandesgericht Wien an die FACC rückerstattet. Da die eingefrorenen Gelder als Forderung verbucht waren, ist der Erhalt der Gelder nicht ergebniswirksam, erhöht aber die Liquidität.
„Wir bedanken uns bei allen Behörden für die konstruktive Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Die schlussendliche Rücküberweisung der Gelder an die FACC beendet ein langjähriges juristisches Kapitel“, unterstreicht CEO Robert Machtlinger.
Die lange Gesamtdauer von rd. neun Jahren sei der Komplexität dieses Verfahrens geschuldet, welches nicht nur die internationale Zusammenarbeit mehrerer Behörden, sondern auch umfangreiche juristische Abklärungen der österreichischen Gerichtsbarkeit umfasste.
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