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Gutes Neun-Monats-Ergebnis lässt Telekom Austria Ausblick erhöhen © APA/Robert Jäger
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Redaktion 25.10.2017

Gutes Neun-Monats-Ergebnis lässt Telekom Austria Ausblick erhöhen

Das Betriebsergebnis im dritten Quartal 2017 ist jedoch rückläufig.

WIEN/MEXIKO-STADT. Die teilstaatliche Telekom Austria Group hat ein gutes Ergebnis für die ersten neun Monate 2017 präsentiert und den Ausblick für den Jahresumsatz von plus eins auf plus drei Prozent angehoben. Die Anlagenzugänge sollen statt bisher erwarteter 725 Mio. nun im Gesamtjahr 745 Mio. € betragen.
Von Jänner bis September stieg das Betriebsergebnis im Jahresvergleich um 4,9% auf 454 Mio. €. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gab es ein Plus von 1,5% auf 1,11 Mrd. €. Der Umsatz legte in den ersten drei Quartalen 2017 um 3,5 auf 3,253 Mrd. € zu. Im dritten Quartal gab es beim Betriebsergebnis allerdings ein Minus von 7,4% auf 191 Mio. €. Der Konzernumsatz stieg um 2,3% auf 1,111, während das EBITDA - laut Telekom aufgrund von Einmaleffekten und Änderungen der Restrukturierungskosten - im Jahresvergleich um 2,6% auf 410 Mio. € zurückging.

"Operativ wurde das Umsatzwachstum von höheren Erlösen aus dem Verkauf von Endgeräten und weiterhin steigenden Erlösen aus Dienstleistungen in allen Märkten mit Ausnahme von Slowenien und Mazedonien getragen", so das börsennotierte Unternehmen am Dienstagabend in einer Aussendung. Weiters hieß es, dass sich die Erlöse in Österreich im Endkunden-Festnetzgeschäft "wieder auf Wachstumskurs" befinden, während die Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen "aufgrund von Roaming und Prepaid zurückgingen".

Zum Ausblick sagte der Konzern, der sich mehrheitlich im Besitz der mexikanischen America Movil des Milliardärs Carlos Slim befindet: "Aufgrund der soliden operativen Performance in den ersten neun Monaten ist das Management der Telekom Austria Group für das Jahr 2017 zuversichtlich, die negativen Auswirkungen der neuen Roaming-Bestimmungen mehr als auszugleichen. Die Erwartungen des Managements für das Wachstum der Konzernumsätze steigt auf rund drei Prozent - auf berichteter Basis, teilweise auch durch Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten unterstützt." (APA)

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