RANSHOFEN. Nach einem guten Start ins Jahr 2025 machten sich das eingetrübte Marktumfeld und die Auswirkungen infolge der 25%-US-Einfuhrzölle erwartungsgemäß im 2. Quartal 2025 in der AMAG-Gruppe bemerkbar.
Das erzielte EBITDA lag bei 80,6 Mio. € und damit um rund –15% unterhalb des Vorjahresniveaus. Die Umsatzerlöse lagen, infolge des höheren Aluminiumpreises und der gestiegenen Absatzmenge, bei 786,2 Mio. € (+11,1%).
Aufruf aus der Chefetage
Helmut Kaufmann (Bild), Vorstandsvorsitzender der AMAG: „Die Auslastung konnte bislang auf einem stabilen Niveau gehalten werden, aber Ergebniseinbußen aufgrund von erhöhten Personal- und Energiekosten sowie den US-Zöllen können unmöglich kurzfristig kompensiert werden. Es ist daher dringend notwendig, dass mit der US-Regierung eine tragfähige Einigung über die zukünftigen Handelsbedingungen getroffen wird, die österreichischen Standortbedingungen verbessert werden und die KV-Verhandler für die Herbstrunde Realitätssinn beweisen.“ (hk)
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