INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Noch mehr Innovation für die Prozesseindustrie © Engel
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Redaktion 06.12.2018

Noch mehr Innovation für die Prozesseindustrie

Forschungsstandort Oberösterreich wird durch weiteres K1-Zentrum erneut gestärkt.

LINZ. Die fünfte bundesweite Ausschreibung des COMET-Förderprogramms K1-Zentren lief erfolgreich für das Forschungsland Oberösterreich: Mit „Chase“ konnte ein neues Kompetenzzentrum im Bereich der chemischen Prozessindustrie nach OÖ geholt werden. Die Forschungsarbeit des Zentrums soll die Digitalisierung in der Prozessindustrie massiv beschleunigen und einen zusätzlichen Innovationsschub bringen.

Mit der positiven Entscheidung der internationalen Jury wurde die Innovationskompetenz Oberösterreichs im Bereich Industrie 4.0 bestätigt. Das neue Kompetenzzentrum CHASE (Chemical Systems Engineering) wird sich auf die Digitalisierung der Produktionsabläufe in der chemischen Prozessindustrie konzentrieren. Dabei wird der ganzheitlichen Betrachtung im Sinne einer Kreislaufwirtschaft besonderer Fokus eingeräumt. Am Forschungsvorhaben sind Industriekonzerne wie Borealis, Greiner, Patheon, Asota, Bilfinger, Engel oder Teufelberger beteiligt. Geleitet wird das Zentrum von der Johannes Kepler Universität Linz. Das neue Zentrum bedeutet einen weiteren Ausbau des strategischen Schwerpunkts auf die Produktionsforschung mit den Themen Industrie 4.0 und Nachhaltigkeit.

Langfristige Forschungskooperationen
Das COMET-Programm dient der langfristigen Stärkung von Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. In Oberösterreich trägt die Upper Austrian Research GmbH (UAR) in ihrer Rolle als Forschungsleitgesellschaft des Landes OÖ die Bundesländerverantwortung für das COMET-Programm und zeichnet für die Koordinierung der oö. COMET-Aktivitäten verantwortlich. „Alle Projektpartner haben viel Energie investiert und konnten sich mit dieser Qualität vor der hochkarätigen Expertenjury erfolgreich behaupten“, kommentiert UAR-Geschäftsführer Wilfried Enzenhofer.

K1-Zentren werden im Rahmen des Programms durch Bund, Bundesländer und die beteiligten Unternehmen finanziert und für eine Laufzeit von insgesamt acht Jahren (zwei Förderperioden von jeweils vier Jahren) genehmigt. Das Gesamtprojektvolumen von CHASE beträgt für die nächsten vier Jahre 22,7 Mio. €; das Land Oberösterreich steuert in dieser Periode 2,4 Mio. € bei. (pj)

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