Zukunft der Programmierung© msg Plaut
msg Plaut-ibis acam-Management Kick Off zur neuen digitalen Plattform nach den Prinzipien des Digitalen Humanismus.
INDUSTRIAL TECHNOLOGY Redaktion 24.11.2023

Zukunft der Programmierung

msg Plaut und ibis acam entwickeln erste digitale Plattform nach den Prinzipien des Digitalen Humanismus – ein KI-unterstütztes Projekt als Startschuss für den Weg in eine neue, menschenzentrierte Ära der Softwareentwicklung.

WIEN. ibis acam, das Institut für berufsbezogene Information und Schulung, hat mit msg Plaut ein ambitioniertes Software-Projekt gestartet: Zum ersten Mal in der Geschichte des Wiener IT-Dienstleisters entsteht eine digitale Plattform nach den Prinzipien des Digitalen Humanismus.

Vor zwei Jahren begann alles mit einem Gespräch. Der Rest ist Geschichte. Denn seit August 2023 sind msg Plaut und ibis acam gemeinsam auf dem Weg, eine neue, digitale Plattform für das Schulungsinstitut auf die Beine zu stellen. Das ambitionierte Ziel: alle Geschäftsprozesse sollen in Zukunft über dieses System laufen – von Ausschreibungen und Projektabwicklungen über die Schulungsorganisation und Kursbuchungen bis hin zur Fakturierung. Und zwei Dinge spielen dabei eine wesentliche Rolle: Künstliche Intelligenz und Value-based Engineering.

Mehr als nur ein Software-Projekt
„Die neue Plattform bei ibis acam ist für uns nicht nur ein Software-Projekt, sondern sie ist vielmehr richtungsweisend dafür, wie wir bei msg Plaut in Zukunft Software entwickeln wollen“, erklärt Florian Wurzer, Head of Software Development bei msg Plaut Austria. Der Hintergrund: Das neue Enterprise Ressource Planning (ERP) System für ibis acam wird mit der Methode des Value-based Engineering nach den IEEE-7000-2021-Standards entwickelt und umgesetzt. Ethische, soziale und moralische Aspekte rücken dabei in der Softwareentwicklung in den Vordergrund.

Diese agile Methode zur Entwicklung von Software basiert auf den Prinzipien des Digitalen Humanismus, die den Menschen in den Mittelpunkt der Technologie stellen und den technischen Kontext um ethische Fragestellungen erweitern. Die zentrale Idee dahinter: Technologie soll für den Menschen da sein, ihm Sinn und Nutzen stiften und ihn nicht ausschließen oder diskriminieren. Am Ende entsteht so eine Software-Lösung, die weiter blickt als der reine Anwendungszweck.
Wesentlicher Bestandteil und gleichzeitig einer der Stützpfeiler der neuen Plattform ist KI. „KI stellt das verbindende Element zwischen den unterschiedlichen Geschäftsprozessen und Anwenderinnen und Anwendern dar und wird die Art und Weise, wie ibis acam arbeitet, revolutionieren“, ist sich Wurzer sicher. Zum Einsatz kommen wird die künstliche Intelligenz auf der neuen Plattform in Form eines digitalen Assistenten, der mit allen Nutzern kommunizieren kann, diese an der Hand nimmt und sie durch die jeweiligen Geschäftsprozesse wie beispielsweise einer Schulungsplanung führt. Dabei kann der Assistent mit Sprache gesteuert werden und in weiterer Folge automatisiert bestimmte Funktionen wie beispielsweise eine Raumbuchung oder eine Auswahl von Coaches für Kurse und Seminare ausführen. Zudem erinnert die KI dabei, wenn z.B. bei der Planung noch Punkte offen sind.

Technologie von Menschen für den Menschen
Für zwei Jahre ist die Softwareentwicklung für ibis acam, das als Teil des deutschsprachigen Bildungsnetzwerks aspire education heute mit über 1.000 Mitarbeitenden, Coaches und Beratern mehr als 60 Standorte in ganz Österreich betreut, anberaumt. Und der Start stimmt positiv. Die ersten Entwicklungssprints sind bereits am Laufen, die Zusammenarbeit zwischen den Entwicklerinnen und Entwicklern bei msg Plaut und dem internen Projektteam von ibis acam ist dynamisch und auf Augenhöhe, die Begeisterung für die neue Plattform sowie die Art und Weise, wie diese entsteht, spürbar.

Das bestätigt auch Leopold Fischl, CFO von ibis acam: „Als Impulsgeber für agiles Lernen und individuelles Lifedesign steht bei uns der Mensch seit jeher im Mittelpunkt. Umso toller ist es, dass wir diesen für uns so ureigenen Auftrag nun in Software übersetzen und ethische und soziale Aspekte bei der Entwicklung einfließen lassen können.“

Wurzer jedenfalls blickt abschließend optimistisch und gespannt zugleich auf die noch bevorstehende Pionierarbeit, die er und sein Software-Team für ibis acam leisten: „Menschen und Technologien im Sinne des Digitalen Humanismus zu verbinden, sodass ein echtes Miteinander von menschlicher und künstlicher Intelligenz entsteht und damit klarer Mehrwert für den Menschen generiert wird, ist eine wertvolle Aufgabe, die Lust auf mehr macht.“

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