Audiovation Day in Linz beleuchtet Zukunft des Audiomarkts
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Stefan Mölling, CEO von RMS Deutschland.
MARKETING & MEDIA Redaktion 21.01.2026

Audiovation Day in Linz beleuchtet Zukunft des Audiomarkts

Beim Audiovation Day in Linz diskutierten Vertreter aus Audio, Radio, Medien, Technologie und Marketing über aktuelle Entwicklungen und strukturelle Veränderungen im Audiobereich.

LINZ. Gestern fand in Linz der Audiovation Day statt, der Vertreter aus Audio, Radio, Medien, Technologie und Marketing zu einem ganztägigen Fach- und Networking-Event zusammenbrachte. Über den gesamten Tag hinweg setzte sich das Programm mit der Frage auseinander, wie sich der Audiomarkt unter dem Einfluss technologischer Entwicklungen, veränderter Nutzungsgewohnheiten und neuer Vermarktungsmodelle weiterentwickelt.

Nach dem Auftakt und einer Einordnung der aktuellen Marktsituation standen zunächst strategische Perspektiven auf die Zukunft von Audio und Radio im Mittelpunkt. In Keynotes und Diskussionen ging es um die Rolle von Audio im Medienmix, um Reichweitenlogiken, Nutzungsverhalten und die zunehmende Bedeutung datenbasierter Entscheidungsgrundlagen. Im weiteren Verlauf des Vormittags rückten technologische Themen in den Fokus: Panels widmeten sich dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Audiobereich, etwa bei Analyse, Produktion und Distribution, sowie dem Spannungsfeld zwischen Automatisierung, Effizienz und kreativer Verantwortung.

Weitere Diskussionen befassten sich mit Fragen der Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit von Audioinhalten in Zeiten von synthetischen Stimmen, Deepfakes und automatisierter Content-Erstellung. Ergänzend dazu wurde die Bedeutung von Metadaten, Strukturierung und Auffindbarkeit für Relevanz und Sichtbarkeit von Audioangeboten thematisiert. Am Nachmittag rückten verstärkt Vermarktungsaspekte in den Mittelpunkt, darunter die Möglichkeiten und Grenzen von Programmatic Advertising im Audioumfeld sowie die Anforderungen an Messbarkeit, Transparenz und Zielgruppenansprache.

Ein weiterer Programmpunkt beleuchtete die Rolle von Rundfunk- und Audionetzen für Information und Kommunikation in Krisen- und Ausnahmesituationen. Den Abschluss bildeten Partner-Spotlights und offene Austauschformate. Über den gesamten Tag hinweg boten Networking-Pausen Raum für Gespräche und vertiefende Diskussionen und positionierten den Audiovation Day als Plattform für fachliche Einordnung, Erfahrungsaustausch und Vernetzung innerhalb der Audio-Branche.

Lesen Sie dazu einen ausführlichen Nachbericht in der kommenden Print-Ausgabe diesen Freitag. (red)

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