MARKETING & MEDIA
Community Building am Beispiel LinkedIn © Ronny Barthel

CEO 2.0 Auf LinkedIn ist Ilkay Özkisaoglu als „Der Social CEO”, Content Creator, Live Host und Podcaster aktiv. Mit 2.000 Posts, davon 200 Native Videos, drei Mio. Views und drei selbst gegründeten LinkedIn-Gruppen mit über 1.500 Mitgliedern spielt er in der obersten LinkedIn-Liga.

© Ronny Barthel

CEO 2.0 Auf LinkedIn ist Ilkay Özkisaoglu als „Der Social CEO”, Content Creator, Live Host und Podcaster aktiv. Mit 2.000 Posts, davon 200 Native Videos, drei Mio. Views und drei selbst gegründeten LinkedIn-Gruppen mit über 1.500 Mitgliedern spielt er in der obersten LinkedIn-Liga.

Redaktion 11.11.2022

Community Building am Beispiel LinkedIn

Digitale Social Media Business-Plattformen sind eine gute Präsentationsfläche für Unternehmen – es gilt aber, einige wichtige Regeln zu beachten.

Gastkommentar ••• Von Ilkay Özkisaoglu

WIEN. Social Media und hier vor allem die Business-Plattform LinkedIn sind für viele Unternehmen heute ein wichtiger Teil ihrer Marketing- und Kommunikationsstrategie. Ein Bereich wird dabei allerdings oft übergangen. Community Building. Das Motto, das ich immer wieder höre lautet: Hauptsache wir posten regelmäßig, um die Details können wir uns später immer noch kümmern.

Bezahlt oder unbezahlt

Doch mit dieser Strategie verpulvert man schnell einmal Ressourcen. Denn um Ziele wie mehr Sichtbarkeit, erfolgreiches Employer Branding, Imagestärkung oder Aufbau einer Meinungsführerschaft zu erreichen, ist es essenziell, dass ich mich als Unternehmen – oder noch besser als Person – aktiv einbringe und mit meinem Publikum interagiere. Vor allem dann, wenn diese Ziele organisch – also unbezahlt – erreicht werden sollen.

Was ich immer wieder sehe ist, dass ausschließlich eine Unternehmensseite bespielt wird um relevante Themen zu streuen. Als Referenzwert für den Erfolg zählen häufig ausschließlich die Views – also die Ansichten, die das Posting erreicht. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, ob diese Ansichten nur durch sogenannte „stille Nutzer” oder eine aktive Community zustandekommen.

Wer ist mein Publikum?

Das Problem dabei: Solange mein Publikum nur aus passiven Betrachtern besteht, bewege ich mich als Content Creator quasi in einer Einbahnstraße. Das bedeutet, ich habe keine Ahnung, wer mein Publikum ist und vor allem, wie mein Content ankommt. Mein Publikum sieht mich, aber ich sehe es nicht.

Doch wie wird nun aus stillen Nutzern eine aktive Community? Zunächst ist es wichtig, nicht nur als Unternehmen in Erscheinung zu treten, sondern deutlich mehr Content über ein Personenprofil auszuspielen.

Mobilisierung über allem

Die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen das Posting einer Person liken, teilen oder kommentieren ist um ein Vielfaches höher als bei einer Unternehmensseite. Genau hier spielt Community Management eine wichtige Rolle. Das beginnt damit, dass auf jedes Engagement des Publikums reagiert werden muss.

Das Taggen von Personen oder Unternehmen zählt ebenso zum Community Building, wie die Verwendung relevanter Hashtags. Zu guter Letzt geht es immer auch darum, die Community zu mobilisieren. Dies geschieht, indem ich als Unternehmen forciere, dass sich diese bei Veranstaltungen wie Branchentreffen, Messen oder ähnlichen Events – also im „realen Leben” – trifft und austauscht.

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