MARKETING & MEDIA
Content Marketing für die Gemeinden © Jager PR

Clemens Jager, Geschäftsinhaber der Agentur für Content Marketing, Jager PR.

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Clemens Jager, Geschäftsinhaber der Agentur für Content Marketing, Jager PR.

Redaktion 10.12.2021

Content Marketing für die Gemeinden

Clemens Jager: „Auch Kommunen müssen sich vermarkten – auch wenn sie nichts verkaufen.”

SALZBURG. Bürgermeister sind in der täglichen Gemeindearbeit mit Konfliktthemen konfrontiert, die eine gewisse Sensibilität und Lösungsorientierung einfordern. Bau- und Wohnungsthemen, soziale Angelegenheiten wie Kinderbetreuung oder Gesundheitsversorgung, Vereinswesen oder Verkehrsprojekte sind nur einige Beispiele.

Aktive Teilnahme

„Umso wichtiger ist es, die Bürgerinnen und Bürger breit mit Informationen zu versorgen, sie an Prozessen teilhaben zu lassen und eine optimale und transparente Kommunikation zu gewährleisten. Alle Beteiligten von Anfang an ins Boot zu holen, ist eine gute Basis für eine erfolgreiche Gemeindearbeit – und das gelingt am besten mit gezieltem Content Marketing”, sagt Clemens Jager.

Immer mehr Gemeinden sehen die Vorteile von professioneller Kommunikation. Aus diesem Grund hat der Kommunikationsfachmann aus Salzburg speziell angepasste Leistungspakete für den Bedarf der Kommunen geschnürt.
Content Marketing in Kommunen beinhaltet prinzipiell jede Art der Kommunikation und Information sowie die Verbreitungsmaßnahmen. Laut Pressemitteilung soll eine konsequente Versorgung mit aktuellen Informationen für ein Gefühl der Zugehörigkeit sorgen und zudem die Möglichkeit bieten, frühzeitig auf Probleme aufmerksam zu machen, bevor das Konfliktpotenzial größer wird.

Gezielte Information

„Den ersten Schritt für erfolgreiches Content Marketing bildet die Planung: Welche Informationen werden intern und extern weitergegeben werden, welche Kanäle lassen sich dafür nutzen?”, so Jager. Kommunen müssen dabei mutiger werden, neben den klassischen Kanälen wie der Gemeinde-Website und der gedruckten Gemeindeinfo auch Social Media-Kanäle einzusetzen und damit proaktiv auf die Bevölkerung zuzugehen.

Dadurch wird eine größere Reichweite erzielt, und die Informationen werden stärker wahrgenommen. Außerdem bieten sich diese Kanäle an, um niederschwellig und informell Informationen zu verbreiten.
Werden mehrere Kanäle koordiniert und gezielt bespielt, lässt sich auch die Außenwirkung besser steuern. Durch einen einheitlichen Auftritt – bei Inhalten und im Design – erfolgt eine starke Markenprägung.
Das erhöhe den Informationsfluss, wirke gemeinschaftsbildend und soll positive Auswirkungen für die Darstellung als Arbeitgeber haben.

Wert für Gemeindearbeit

„Auch Kommunen müssen sich vermarkten, auch wenn sie nichts verkaufen”, ist Jager überzeugt. Ein positives Gemeindeimage erleichtert das Zusammenleben und verringert Konfliktsituationen.

Besonders bei kommunalen Maßnahmen, bei denen auch mit anderen Meinungen zu rechnen ist, sollen begleitende Kommunikations- und Informationsmaßnahmen helfen können, um Ängste zu nehmen, Prozesse transparent zu gestalten und eine gute Gesprächsbasis zu schaffen. Nicht zuletzt soll durch eine umfassende Informationsarbeit der Wert der Gemeindearbeit sichtbar gemacht werden.
Der anfängliche Aufwand einer Neuorganisation der kommunalen Kommunikations- und Informationsmaßnahmen lohnt sich laut Jager jedenfalls, denn durch Planung und einheitliche Gestaltung ließen sich Prozesse effizienter gestalten, Entscheidungswege verkürzen, und damit werden auf lange Sicht Ressourcen geschont. (red)

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