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Dialogmarketing mit Technik im Hintergrund © Wolfgang Peintinger

Emanuel Brandis, Managing Partner und Andrea Bouvier, Business Unit Manager ­Agency Series.

© Wolfgang Peintinger

Emanuel Brandis, Managing Partner und Andrea Bouvier, Business Unit Manager ­Agency Series.

Redaktion 06.03.2020

Dialogmarketing mit Technik im Hintergrund

Technologie und Kreativität bringen bei W1 Omnichannel viel Motivation ins gemeinsame Arbeiten.

••• Von Sascha Harold

Ohne technologische Unterstützung sind Kampagnen heute kaum noch denkbar. Datenbanklösungen, grafische Gestaltung und moderne Analyse-Methoden sind nur einige der Teilbereiche, in denen die Hilfe technischer Mittel inzwischen unverzichtbar geworden sind.

W1 Omnichannel Marketing hat sich auf diese Entwicklungen eingestellt und begreift sich deshalb sowohl als „kreatives IT-Unternehmen” als auch als „technische Kreativagentur. Managing Partner Emanuel Brandis bringt das Selbstverständnis auf den Punkt: „Full Service bedeutet für uns, dass jedes Projekt und jede Kampagne von Anfang an auch eine technologische Herausforderung enthält. Bereits zu Beginn eines Projekts sitzen daher Systementwickler, Datenanalysten, Kundenberater und Kreative am gleichen Tisch und entwickeln ganzheitliche Konzepte, die kreativ wirken und technisch funktionieren.”

Neue Arbeitsweise

Modernes Dialogmarketing zeichnet sich allerdings nicht nur durch neue technologische Möglichkeiten aus; auch die Arbeitsweise hat sich, im Vergleich zu früher, deutlich geändert. „Zeitgemäßes Marketing erfordert ein gemeinsames und paralleles Arbeiten der verschiedenen Abteilungen – kein sequenzielles, so wie das früher der Fall war”, erläutert Brandis.

Neben der starken technologischen Komponente zeichnet W1 der Hang zur Kreativität aus. „Bei uns geht es keinesfalls nur um nüchternes Programmieren, denn wer behauptet, dass Technologie keinen Spaß machen darf, irrt. Der gleiche Enthusiasmus, der Start-ups befeuert, sorgt bei W1 täglich für die Motivation, neue Wege zu gehen und Ungewöhnliches einfach einmal auszuprobieren”, führt Businessunit-Managerin Agency Services Andrea Bouvier aus. Ein Beispiel für diese neuen Wege stellt die Auto-Vergleichsplattform ‚Go!Drive' dar.
Die auf eigene Initiative entwickelte Plattform wurde nach einer knapp einjährigen Entwicklungszeit erstmals heuer bei der Vienna Autoshow präsentiert. Sie ermöglicht den Vergleich aller 425 am österreichischen Markt vertretenen, aktuell angebotenen Automodelle. Das Herzstück ist die unabhängige Suchfunktion, die anhand unterschiedlicher Kriterien wie Antriebsart, Größe oder Verbrauch die Verfügbarkeit passender Modelle identifiziert.

Starker Automotiv-Sektor

Die primär nicht kommerziell orientierte Plattform rundet das Leistungsspekturm von W1 ab. Besonders im Automotiv-Bereich setzt die Agentur auch für zahlreiche Kunden datengetriebene CRM-Lösungen um. „Der starke Background im Automotiv-Bereich hat W1, als Top-3 Dialog-Agentur in Österreich, auch zum Marktführer innerhalb dieser Branche gemacht”, erläutert Brandis. Zu den vielen Automarken, für die W1 bisher tätig ist, befindet sich seit Kurzem auch die gesamte PSA-Gruppe, für die W1 ein maßgeschneidertes Dialog-Marketing-Tool entwickelt hat. „Die Herausforderung dabei war, dass nicht nur von der PSA-Zentrale Kampagnen gesteuert werden können, sondern auch alle teilnehmenden Händler über eine simple und intuitiv bedienbare Oberfläche selbst personalisierten Dialog-Marketing-Kampagnen teilhaben können”, führt Bouvier aus.

Keine Off-The-Shelf-Produkte

Der Vorteil solcher individuell entwickelter Lösungen liegt auf der Hand: „Warum soll man umständlich ein Standard-Off-The-Shelf-Produkt an viele Gegebenheiten anpassen, wenn man mit dem gleichen Aufwand eine perfekt passende Software individuell entwickeln kann, die alle Anforderungen des Kunden in Richtung Funktionalität, Schnittstellen und Sicherheit erfüllt? Unsere Kunden haben die volle Kontrolle über Botschaften, Angebote sowie Kos­tentransparenz. Nach Abschluss einer Kampagne legen digitale Analysemethoden den Grundstein für das nächste Marketing Projekt”, resümiert Brandis.

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