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Die Agentur, die Beratung persönlich nimmt © Astrid Knie

Die versammelte Mannschaft von communication matters.

© Astrid Knie

Die versammelte Mannschaft von communication matters.

herbert hirner 24.05.2019

Die Agentur, die Beratung persönlich nimmt

Dagmar Hemmer und Christian Kollmann über 20 Jahre communication ­matters – und warum es manchmal besser ist, nicht weiter zu wachsen.

••• Von Herbert Hirner

WIEN. communication matters ist seit 20 Jahren eine feste Größe in der österreichischen PR-Szene. Dem Selbstverständnis der Gründer und Eigentümer entsprechend, war die Agentur auch maßgeblich an der Weiterentwicklung der Branche beteiligt – sei es durch das langjährige Engagement in nationalen und internationalen Branchenverbänden oder durch den Einsatz für eine österreichische Qualitätszertifizierung.

Erlauchter Kundenkreis

Aktuell unterstützen Christian Kollmann, der die Agentur 1999 mit Meta Raunig-Hass und Peter Menasse gegründet hat, und Dagmar Hemmer, die seit zehn Jahren an Bord und seit 2012 Mitglied der Geschäftsleitung und Gesellschafterin ist, die Seestadt, den Klima- und Energiefonds, die WSK Bank, den Wiener Töchtertag, die Wiener Netze und das Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit.

Im zweiten Geschäftsfeld – Public Affairs – vertrauen unter anderem Google und Expedia auf das Know-how von „comma”.
Die Kundenbeziehungen sind dabei durchwegs langjährige, was auch mit klaren Prioritäten zu tun haben mag, die Christian Kollmann so erklärt: „In den 20 Jahren, in denen es uns gibt, sind wir in vielerlei Hinsicht ziemlich konstant geblieben. Wir denken strategisch, arbeiten konzeptionell und haben einen klaren Qualitätsfokus.”

Handverlesenes Team

Um solche Zielsetzungen langfristig erfüllen zu können, braucht es das richtige, handverlesene Team. Recruiting hat daher bei communication matters Priorität. „Um die geeigneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, nehmen wir uns Zeit. Denn neben hoher Fachkompetenz wünschen wir uns auch starke Persönlichkeiten”, erläutert Dagmar Hemmer die Strategie. Wichtig ist der Geschäftsleitung auch ein gutes Miteinander im Team. Dazu zählt neben gemeinsamen Freizeitaktivitäten vor allem das gemeinsame Mittagessen im Büro. Dabei bietet sich neben der Gelegenheit zum fachlichen Austausch auch eine entspannte Möglichkeit, sich persönlich besser kennen- und schätzen zu lernen.

„Abgesehen davon wollen wir alle bei dem, was wir machen, ja auch Spaß haben. Und das scheint uns ganz gut zu gelingen”, erklären Hemmer und Kollmann unisono. Und resümieren zufrieden: „Wir haben heute genau die Agentur, in der wir immer schon arbeiten wollten.” Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehen das vermutlich genauso. Naheliegend, dass die Agentur seit Kurzem auch das Gütesiegel Betriebliche Gesundheitsförderung tragen darf.
Trotz hohem Beratungs- und Zufriedenheitsniveau im Team ist Wachstum zweitranging, erklärt Christian Kollmann. Aus Überzeugung halte man die Teamgröße weitgehend konstant – vor allem auch, um tun zu können, was einem Spaß mache und nicht in der Verwaltung zu erstarren, so der passionierte Rennradfahrer. Die überschaubare Größe werde von den Kunden durchaus positiv verstanden, ergänzt Dagmar Hemmer: „Wir von der Agenturleitung gehen bei einem Kunden nicht nur zum Erstgespräch, sondern sind auch bei allen weiteren wichtigen Terminen dabei und beraten wirklich persönlich.”
Dabei ist communication matters nicht dafür bekannt, nur konzeptionell zu arbeiten. „Wir haben es genauso gern handfest”, sagt Dagmar Hemmer. „Unsere Konzepte sind immer so gestaltet, dass sie auch umsetzbar sind.” Was gerade bei den Kunden, die communication matters betreut, wichtig ist und von diesen daher entsprechend geschätzt wird.
Dagmar Hemmer kommt aus dem Bereich politische Kommunikation, hat viel für öffentlichen Auftraggeber gearbeitet und betreut auch heute Kunden aus diesem Segment. Und das nicht zufällig, denn „mich interessieren Kunden, die auch gesellschaftlich relevant sind”, sagt die gebürtige Oberösterreicherin.

Qualität & Vernetzung

Als eine der ersten PR-Agenturen in Österreich hat sich communication matters vorbehaltlos zu hohen Qualitätsansprüchen an die eigene Arbeit bekannt und lässt regelmäßig die hausinternen Standards im Rahmen des Gütesiegels für PR überprüfen und zertifizieren.

Zudem haben die Kommunikationsprofis aus Wien-Wieden von Beginn an auf Vernetzung gesetzt. Sei es national im PRVA oder international im PR-Netzwerk ECCO – wo Christian Kollmann aktuell Chair-Person ist – oder als Teil des weltweiten Public-Affairs-Netzwerks Interel. Kollmann war darüber hinaus auch PRVA-Präsident und zeichnete in dieser Funktion 2001 Willi Resetarits als Kommunikator des Jahres aus.
2014 stiegen Kollmann und Hemmer schließlich in den Bereich Public Affairs ein. Mit der Übernahme der Thierry Politikberatung baut communication matters ein zweites Standbein intensiv aus, „was unserer Entwicklung insgesamt sehr gut getan hat”, wie Christian Kollmann erklärt.
„Wir sind heute mehr als die Summe unserer Teile, wir sind jetzt eine Kommunikationsagentur mit zwei Geschäftsfeldern. Im Bereich Public Affairs können wir hohe Kommunikationskompetenz einbringen und in der PR tiefgreifendes politisches Verständnis. So bereichern und ergänzen sich beide Felder gegenseitig.”

Persönliche Trainings

Der versierte Netzwerker Christian Kollmann bietet neben klassischen PR-Strategien für ausgewählte Kunden auch Trainings an. Er unterstützt Top-Manager auf hohem Niveau bei der Verbesserung ihrer persönlichen Kommunikations- und Präsentations-Skills.

Am 23. Mai feierte das Team von communication matters mit zahlreichen Kunden, Wegbegleitern und Partnern im Palmenhaus das 20-jährige Bestehen der Agentur.
Der Zukunft sehen die Gesellschafter Kollmann und Hemmer durchaus optimistisch entgegen. „Die Agentur ist gut aufgestellt, und was in den letzten 20 Jahren galt, eignet sich wohl auch für die nächsten Dekaden: Um konstant erfolgreich zu sein, muss man ständig in Veränderung leben”, so die beiden.

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