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Die bessere Bank? © Wien Nord/ING
© Wien Nord/ING

Georg Sander 21.09.2018

Die bessere Bank?

ING-DiBa heißt in Österreich künftig nur noch ING. Die neue Kampagne stammt von Wien Nord.

••• Von Georg Sander

WIEN. Der Bankensektor kommt in der öffentlichen Wahrnehmung oftmals nicht gut weg. Langwierige Bearbeitungsprozesse, undurchsichtige Verträge, schlechter Service, ein immer dünner werdendes Filialnetz und überzogene Kontokosten, die kaum noch in Relation zu erbrachten Leistungen stehen – diese Kritikpunkte umreißt ING und möchte dem entschieden entgegentreten. Die Direktbank will nun ihre Assets in den Vordergrund stellen: „24h-Service, agile Arbeitsweise und die Möglichkeit der völlig digitalen Abwicklung von Banking-Prozessen sollen eine Art Antithese zu den etablierten Banken sein”, so das Unternehmen in einer Aussendung.

Neuer, knapperer Name

Dazu gehört eben auch der neue, knappere Name. „Der Zusatz DiBa ist historisch bedingt und stand für Direktbank. Inzwischen sind wir auch in Österreich viel mehr als das. ING ist eine der weltweit stärksten Bankenmarken mit Präsenz in über 40 Ländern. Sie steht für internationalen Erfolg und Digitalisierung. Davon können wir noch stärker profitieren”, so CEO Barbaros Uygun in einer Aussendung.

Der Claim der Werbung lautet: „Bank. Aber besser.” Im April konnte die Agentur Wien Nord den Etat der ING in Österreich gewinnen, und im September startet die Kampagne dazu.
In den vier TV-Spots, die Wien Nord gemeinsam mit der Filmproduktion Muellers Bureau realisiert hat, wird das ‚alte' Banking aufs Korn genommen.
Etwa, wenn enttäuschte und vernachlässigte Kunden auf leidgeplagte Filialbank-Berater treffen. Es kommen keine befriedigenden Antworten, und dem Kunden bleibt nichts anders übrig, als die Bank zu wechseln – natürlich zur ING.
Neben den TV-Spots wird es im Zuge der Kampagne auchCitylights, Digiscreens, Plakate sowie Online-Banner und ebenfalls eine Social Media-Integration geben.

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