MARKETING & MEDIA
Diskussion: Social Media im B2B-Bereich © Christoph Breneis

Die Fachexperten zusammen mit Vertretern der FH St. Pölten und der ÖMG.

© Christoph Breneis

Die Fachexperten zusammen mit Vertretern der FH St. Pölten und der ÖMG.

Redaktion 25.01.2018

Diskussion: Social Media im B2B-Bereich

FH St. Pölten und ÖMG beleuchten im Rahmen einer Business Lounge den Einsatz von Sozialen Medien in der Business-to-Business-Kommunikation.

ST. PÖLTEN. Funktioniert Social Media im Business-to-Business-Bereich überhaupt – und welchen Sinn macht es? Diesen und weiteren Fragen widmete sich das hochkarätig besetzte Podium bei der gemeinsamen Business Lounge von ÖMG (Österreichische Marketing-Gesellschaft) und der FH St. Pölten. Es diskutierten: Peter Felsbach, Head of Group Communications und Konzernsprecher der voestalpine AG, Franziska Hecht, Head of Social Media bei ambuzzador, Daniela Holzer, selbstständige Content-Strategin, Eliot Mannoia, Chief Digital Officer bei IPG Mediabrands, Isabella Schulner, Senior Consultant bei Gaisberg Consulting samt Kundin Manuela Vorwerk von Rehau Österreich, und Karin Fauland, Gründerin und Geschäftsführerin von Engage Media. Moderiert wurde die Veranstaltung von Johanna Grüblbauer, stellvertretende Leiterin des Instituts für Medienwirtschaft der FH St. Pölten.
 
Grauzonen von Social Media
Heiß diskutiert wurde insbesondere die Frage, ob WhatsApp zu Social Media gezählt werden sollte oder nicht; die Expertinnen und Experten waren sich in dieser Frage uneinig. Unbestritten war am Podium aber die Tatsache, dass der Instant-Messaging-Dienst heute oft der einzige Kanal ist, um junge Zielgruppen zu erreichen. Dies werde auch durch das aktuell aufkommende „WhatsApp for Business“ untermauert.
Grauzonen wie diese gibt es im Bereich von Social Media im B2B-Sektor zuhauf. Betont wurde in der Diskussion auch, dass die Zugänge von Unternehmen zu Social Media für B2B-Zwecke vielfältig seien; ausgehend davon, würden sich auch die gewählten Strategien und Maßnahmen teils stark voneinander unterscheiden. Während manche als Herzstück einen Blog aufbauen, entwickeln andere eine individuelle Kommunikationsplattform für interne sowie externe Zwecke. Ein Fazit des Abends war, dass nicht die Zahlen ausschlaggebend für den Erfolg sind, sondern vielmehr das Erreichen der richtigen Personen im B2B-Kontext über Social Media. Und, dass neue Zeiten neue Wege erfordern.
 
Fachlicher Austausch
Durch die Kooperation des Studiengangs Media- und Kommunikationsberatung der FH St. Pölten – vertreten durch Helmut Kammerzelt, Leiter des Bachelor Studiengangs Media- und Kommunikationsberatung und selbst ÖMG-Mitglied, Harald Wimmer, Leiter des Master Studiengangs Media- und Kommunikationsberatung und Harald Rametsteiner, Leiter der Lehrgänge Digital Marketing und Eventmanagement – mit der Österreichischen Marketing Gesellschaft kam es zum angeregten Austausch zwischen den genannten Expertinnen und Experten, ÖMG-Mitgliedern, Studierenden sowie Alumni der FH St. Pölten. (red)

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