MARKETING & MEDIA
„Eine Markenbotschaft allein genügt nicht mehr” © LimeSoda
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Sabrina Schneider 05.10.2018

„Eine Markenbotschaft allein genügt nicht mehr”

Es gehe vor allem darum, mit ihr möglichst viele Social Media-Kanäle zu bespielen, so die LimeSoda-Experten.

••• Von Sabrina Schneider

Kürzlich sprach medianet mit Philipp Pfaller, Geschäftsführer der LimeSoda, und seinen Partnern Bernd Pfeiffer, Leitung Social Media, und Klaus Feiler, Leitung Technik, über neue Trends im Webbereich und Neuigkeiten in der Branche.

Die Betreuung und Entwicklung von digitalen Unternehmensauftritten – gern mit E-Commerce-Fokus – sind nach wie vor das Steckenpferd und USP der Agentur LimeSoda. Online-, Suchmaschinen- und Social Media Marketing sorgen für den weiteren Erfolg der Kundenprojekte. Mit dieser Strategie sind die drei Eigentümer und das 40-köpfige Team nach wie vor höchst erfolgreich. Mit Kunden wie Lagerhaus, Pewag, Mam Baby, Frey Wille oder Pagro ist die Agentur in vielen verschiedenen Sparten vertreten und kann sich keineswegs über Langeweile beklagen.

Geschäftsfeld E-Sport

Der neueste Trend, den man im Moment beobachten kann, ist in jedem Fall die Entwicklung im E-Sport-Bereich. „Hier arbeiten wir gemeinsam mit dem größten E-Sport-Verein, der Austrian Force, zusammen”, sagt Pfeiffer. E-Sport ist in vielen Ländern in Europa und in Asien schon sehr groß und kommt jetzt auch langsam nach Österreich. Der Begriff E-Sport setzt sich aus den Begriffen „E” wie Electronic und Sports zusammen und erfreut sich immer größerer Beliebtheit – gerade auch, weil die Generation, die mit Computern aufgewachsen ist, dies nicht als Spaß, sondern als eine gewinnbringende Branche sieht und diese Generation auch langsam in Positionen hineinwächst, die die nächsten Entscheidungsträger bilden.

Neues Feld für Sponsoring

„Wenn man ein E-Sport-Team sponsert, erreicht man weitaus mehr Menschen, als wenn man beispielsweise eine Fußball Regionalliga unterstützt. Das ist für unsere Kunden natürlich äußerst interessant”, unterstreicht Pfaller. „Egal ob E-Commerce, Social Media oder auch E-Sport, wichtig ist, dass man für eine Sache brennt und sich so lange damit befasst, bis man alles im Ganzen begriffen hat und Leidenschaft dafür entwickelt”, ergänzt Feiler.

Facebook geht zurück

Und wann kommt hier LimeSoda ins Spiel? „Wenn man den digitalen Bereich auslagern möchte anstatt selbst händeringend nach geeigneten Mitarbeitern zu suchen, ist man bei uns genau richtig”, so Pfeiffer. Entsprechend wird in der Digitalschmiede immer auf Trends und neueste Entwicklungen geachtet. „Innovationen in stabile digitale Prozesse einzubauen – das ist unsere Herausforderung”, beschreibt Pfaller das jährliche Spiel im Online-Bereich.

Apropos neueste Trends: Auch im Social Media-Bereich kann man bereits deutliche Veränderungen erkennen, der Facebook-Trend gehe seit Jahren zurück, was auch neue Herausforderungen für Unternehmen bringe, so die Experten. „Früher hat das Unternehmen selbst sein Image entwickelt, heute entsteht das Image oft maßgeblich dadurch, was über das Unternehmen gesprochen wird. Dies gilt es positiv zu moderieren”, so Pfeiffer.
Entsprechend sei nicht nur die Message in einer Kampagne von Bedeutung, sondern dass man mit ihr möglichst viele Social Media bespielt und diese auch aktiv betreut, mit Kunden interagiert, Fragen stellt, offen für Kritik ist und für den Kunden erreichbar und greifbar zu sein.
Egal ob Hofer, der von LimeSoda seit Start der Social Media-Aktivitäten betreut wird, oder auch kleinere Kunden: Man vertraut der Expertise der Agentur und sieht in jedem Fall, dass der Erfolg ihnen recht gibt. „Wir haben Kunden, die wir von wenigen bis zu Dutzenden Millionen Umsatz oder von null auf Hunderttausende Social Media- Kontakte betreut und begleitet haben; das ist dann natürlich schon eine große Ehre und Freude für uns”, sagt Pfaller.

Internationalisierung

Viele Kunden sind international tätig, oft bis Russland oder China. „Wir haben uns über die Jahre enormes Wissen angeeignet, das uns in der alltäglichen Bewältigung von ‚Auslandsfragen' enorm weiterhilft”, betont Feiler.

Der Erfolg gibt der Agentur auf jeden Fall recht. Nach einem bereits sehr erfolgreichen Jahr 2017 sehen auch das aktuelle Jahr 2018 und die Prognose für 2019 sehr gut aus, und die drei Eigentümer freuen sich auf weitere große Herausforderungen in der digitalen Welt.

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