MARKETING & MEDIA
„Erste Umarmung”: Weltpressefoto 2021

Das World Press Photo 2021 (Mads Nissen für Politiken) zeigt eine Brasilianerin, die zum ersten Mal nach fünf Monaten wieder von ihrer Pflegerin umarmt wird.

Das World Press Photo 2021 (Mads Nissen für Politiken) zeigt eine Brasilianerin, die zum ersten Mal nach fünf Monaten wieder von ihrer Pflegerin umarmt wird.

Redaktion 23.04.2021

„Erste Umarmung”: Weltpressefoto 2021

AMSTERDAM. Jedes Jahr zeichnet der renommierte World Press Photo-Wettbewerb die besten, bewegendsten Bilder des letzten Jahres aus. Das Weltpressefoto 2021 behandelt – wie könnte es anders sein – das Thema Covid-19. Das Bild mit dem Titel „Die erste Umarmung” wurde vom dänischen Fotografen Mads Nissen für die dänische Tageszeitung Politiken fotografiert und zeigt die 85-jährige Brasilianerin Rosa Luzia Lunardi, wie sie zum ersten Mal nach fünf Monaten von ihrer Pflegerin Adriana Silva da Costa Souza umarmt wird. „Für mich ist es eine Geschichte von Hoffnung und Liebe in den schwierigsten Zeiten”, sagte der Fotograf.


Ausstellung ab 10. September in Wien

Das Bild repräsentiert für die Jury wie kein anderes die Auswirkungen der Pandemie auf Menschen weltweit. Jury-Mitglied Kevin WY Lee sagte, es gehe darin um Verletzlichkeit, Liebe, Verlust, Trennung, Untergang, „aber – sehr wichtig – auch Überleben”. Insgesamt wurden Fotografen in acht Kategorien ausgezeichnet. Die Corona-Pandemie ist dabei das bestimmende Thema. An dem Wettbewerb beteiligten sich insgesamt 4.315 Fotografen aus 130 Ländern. Die Siegerfotos werden in 50 Ländern in einer Ausstellung zu sehen sein. In Wien zeigt die Galerie WestLicht wie schon in den letzten Jahr ab 10. September alle preisgekrönten Bilder in der World Press Photo-Ausstellung 2021.

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL