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Fifteen Seconds in Graz: Lernen und netzwerken © Fifteen Seconds/Niki Pommer
© Fifteen Seconds/Niki Pommer

Redaktion 07.06.2019

Fifteen Seconds in Graz: Lernen und netzwerken

Hochwertige Konferenzinhalte mit dem Spirit eines ­Musikfestivals bieten die optimale Umgebung.

Fifteen Seconds, das „Festival for curious minds”, zieht Jahr für Jahr mehr Teilnehmer an. Beim diesjährigen Event erwartet man 6.000 Besucherinnen und Besucher in Graz. Die Kombination einer hochwertigen Konferenz mit dem Charakter und der persönlichen Note eines Musikfestivals bietet viel Raum, um sich fortzubilden, sich persönlich weiterzuentwickeln und sich wohl zu fühlen. „Inspiration, Wissenstransfer und Networking sind die wesentlichen Elemente von Fifteen Seconds”, sagt Festival-Gründer Stefan Stücklschweiger. „Innerhalb dieses Spannungsbogens liegen auch die unterschiedlichen Motivationen unserer Gäste, teilzunehmen”, erklärt er. Die kontinuierlich steigenden Teilnehmerzahlen – von 1.300 bei der ersten Veranstaltung auf 5.000 im Vorjahr – geben ihm recht.

Damit das so bleibt, erfindet sich das Festival permanent neu. Weil der ursprüngliche Veranstaltungstitel „Marketing Rockstars” als einschränkend empfunden wurde, benannte man den Event 2016 kurzerhand in Fifteen Seconds um. Der dabei in Richtung Business verschobene Fokus verändert sich 2019 erneut. „Wir erweitern das Festival heuer um die Themen Science, Mobility und Technology und bringen damit neue Interessensgruppen in unser Format ein”, erklärt Geschäftsführer Stefan Stücklschweiger. Das passiert einerseits, um konkurrenzfähig zu bleiben, und andererseits, weil man stets offen für zukunftsträchtige Themen sei. Neugier gehöre schließlich zur DNA von Fifteen Seconds. „Wir nennen uns ja seit Beginn ‚The Festival for curious minds'”, sagt der Gründer. Veränderung ist in Graz Programm und so erlebt, wer 2019 zum sechsten Mal das Festival besucht, einen völlig anderen Event als in den Jahren zuvor.

Mehr Bühnen, neue Tickets

Die thematische Erweiterung stellt auch andere Anforderungen an die Präsentation: Gab es 2014 noch eine Bühne und vier Masterclass-Tracks, so werden 2019 in Summe bereits elf Bühnen und Tracks bespielt.

Um der thematischen Diversifizierung und unterschiedlichen Interessen entgegenzukommen, gibt es auch beim Ticketing Änderungen: Analog zu den drei neuen Wissensbereichen, gibt es heuer erstmals Area-Pässe. Wer sich nur für ein bestimmtes Thema – etwa Technology – interessiert, kann ein nur für diesen Bereich gültiges Ticket zu einem reduzierten Tarif erwerben; die klassischen Access All-Areas-Tickets gibt es natürlich auch weiterhin.
Auch vom bisher üblichen Bewerbungsverfahren für junge Talente – Jugendliche, Schüler und Studenten – ist man heuer abgegangen. Mit einem preislich sehr attraktiven Ticket für alle unter 24 Jahren will man dem Festival zu einem gesunden Mix aus etablierten Profis und hungrigen Newcomern verhelfen, erklärt Nino Groß, der die Kommunikation des Festivals verantwortet.

Besonderer Spirit

Wesentliche Assets von Fifteen Seconds sind der außergewöhnliche Spirit und das Gemeinschaftsgefühl, betonen Gäste und Speaker, die dem Festival seit einigen Jahren verbunden sind. Obwohl Fifteen Seconds kontinuierlich gewachsen sei, habe es seine einzigartige Vertrautheit und die ihm eigene, sehr persönliche Note bewahren können, freut sich etwa die New Yorker Marketing-Expertin Pamela Kaupinen, die heuer bereits zum vierten Mal in Graz dabei ist.

Für den Innsbrucker Marc Miller, der jeden der sechs Events besucht hat, machen die Veranstalter einen großartigen Job und haben mit dem Fifteen Seconds Festival ein Format etabliert, das weltweit schwer wiederzufinden sei.
Dazu gehört auch die Offline-Experience – das Live-Erlebnis –, die man in Graz bewusst stärken will. „Das Fifteen Seconds Festival sind 48 Stunden, in denen man lernen, als Mensch wachsen und spannende neue, relevante Kontakte knüpfen kann”, erklärt Stücklschweiger.
Um das mittlerweile sehr dichte Programm wieder etwas zu lockern, denken die Verantwortlichen auch über eine Ausdehnung auf eine ganze Woche nach. Allerdings nicht in der Größenordnung des derzeitigen Festivals – angedacht sind vielmehr kleinere Sideevents mit nur 50 Teilnehmern, die es erlauben, bei bestimmten Themen inhaltlich mehr in die Tiefe zu gehen.

Veranstaltungsort Graz

Nicht zur Diskussion steht Graz als Veranstaltungsort von Fifteen Seconds. „Das Commitment zu einem zweitägigen Aufenthalt in Graz erlaubt es unseren Besuchern, tatsächlich abzuschalten und sich auf das Angebot des Festivals einzulassen”, erklärt Nino Groß. Darüber hinaus beschert der Event dem Wirtschaftsraum Graz eine lokale Wertschöpfung von 2,5 Mio. €. (red)

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