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Für immer jung? © APA / dpa / Sven Hoppe

Karl-Theodor zu Guttenberg

© APA / dpa / Sven Hoppe

Karl-Theodor zu Guttenberg

Redaktion 04.04.2019

Für immer jung?

Millstätter Wirtschaftsgespräche über Standortqualität und Generationenkultur.

MILLSTATT. Die heurigen Millstätter Wirtschaftsgespräche erörtern von 2.– 3. Mai die Zusammenhänge zwischen Standortqualität und Generationenkultur. Bei der hochkarätigen Netzwerkveranstaltung referiert auch der ehemalige deutsche Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg.

„Mit unserem heurigen Schwerpunktthema „Für immer jung? Standortqualität und Generationenkultur“ adressieren wir ein Thema, das im internationalen Standortwettbewerb immer bedeutsamer und viele Betriebe und Institutionen im Alltag betreffen wird“, erklärt GPK-Agenturchef Markus Gruber das Thema der heurigen Millstätter Wirtschaftsgespräche. Gemeinsam mit Prof. Alfons Helmel vom ÖCV-Wirtschaftsclub hat der vielseitige Agenturchef vor drei Jahren das innovative Wirtschaftsformat ins Leben gerufen.

Innovativ trotz Alterung
Entscheidendes Asset der Millstätter Wirtschaftsgespräche: Hier wird nicht über die bekannten wirtschaftlichen Standortfaktoren - wie Steuern oder Förderungen - diskutiert, sondern über die „nicht-ökonomischen Grundlagen wirtschaftlichen Erfolges“ nachgedacht. Nach Religion und Regionalität steht heuer das Thema Generationenkultur im Fokus. Aus gutem Grund: Im weltweiten Innovationswettbewerb werden Demografie und Gesundheit zu immer wichtigeren Erfolgsfaktoren. Bei den heurigen Millstätter Wirtschaftsgesprächen analysieren nationale und internationale Experten Jugend- und Alterskulturen und deren Auswirkungen auf die Innovationskraft von Unternehmen und Standorten. „Gerade in einer demografisch alternden Gesellschaft ist es für Standorte wichtiger denn je, „für immer jung“ zu bleiben. Was das konkret bedeutet und wie wir trotz der Bevölkerungsentwicklung hin zu einer demografisch alten Bevölkerung innovativ und wettbewerbsfähig bleiben, wollen wir gemeinsam mit Fachleuten klären“, so Helmel und Gruber.

Guttenberg als Keynote-Speaker

Für die attraktive Veranstaltung, die heuer bereits von zwölf führenden Wirtschaftsnetzwerken und dem Hamburger Die Zeit-Verlag unterstützt wird, konnten Gruber und Helmel heuer besonders hochkarätige Referentinnen und Referenten gewinnen. Keynote-Speaker ist der ehemalige deutsche Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg (Spitzberg Partners, USA). „Die Millstätter Wirtschaftsgespräche beschäftigen sich mit grundlegenden Bestandsvoraussetzungen unseres Wirtschaftssystems, die in herkömmlichen Standortdebatten oft ausgeblendet werden. Diesen werteorientierten Zugang für unsere wirtschaftliche Zukunft unterstütze ich sehr gerne“, so zu Guttenberg.

Europa ist gefordert
Mit Fragen nach der wirtschaftlichen Zukunft eines alternden Europas, den neuen Werthaltungen junger Generationen sowie internationalen und regionalen Erfolgsstrategien beschäftigen sich in den Vorträgen und Talks der Millstätter Wirtschaftsgespräche insgesamt 20 Referentinnen und Referenten neben Zu Guttenberg u.a. Infineon-Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka, Investment-Punk Gerald Hörhan, KHM-Generaldirektorin Sabine Haag, Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier und Afrika-Experte Hans Stoisser.

Für GPK- Agenturchef Markus Gruber ist klar: „Wir müssen uns um unsere Zukunftsfähigkeit keine Sorgen machen, wenn wir die Innovationspotenziale aller Generationen mit einer zeitgemäßen Generationenkultur in Gesellschaft und Wirtschaft mobilisieren, dann kann Europa gegenüber Afrika, Asien und Amerika –also die Triple-A Challenge – bestehen.“

Das detaillierte Programm samt Anmeldemöglichkeit findet sich auf: www.mwg.or.at. Zusätzlich zu den Vorträgen und Talks wartet auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein attraktives Rahmenprogramm am Millstätter See. (red)

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