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futurezone Award 2020: Nachhaltige Unternehmen & Projekte vor den Vorhang © KURIER Philipp Hutter
© KURIER Philipp Hutter

Redaktion 20.09.2021

futurezone Award 2020: Nachhaltige Unternehmen & Projekte vor den Vorhang

Aufgrund der Pandemielage konnte der futurezone Award 2020 im vergangenen Jahr nicht stattfinden – letzte Woche war es dann so weit: Die innovativsten heimischen Hightech-Ideen und -Projekte des Vorjahres wurden im Rahmen einer Gala prämiert.

WIEN. Die Gäste im Wiener Erste Campus bekamen einen Einblick in die vielfältige und bunte Welt von Technologie, Innovation und Unternehmensgeist made in Austria: Über den Titel „Start-up des Jahres“ freute sich SkinScreener, das sich gleichzeitig auch den Publikumspreis sichern konnte.

„Die futurezone versorgt die Leserinnen und Leser tagtäglich mit Neuigkeiten, Trends und Hintergrundgeschichten aus der Welt der Technologie und Forschung – bereits seit elf Jahren. Durch den futurezone Award, bei dem sich die heimische Techbranche ein Stelldichein gibt, werden diese Themen noch greifbarer und sichtbarer. Wir haben letztes Jahr alles darangesetzt, das zehnjährige Jubiläum unseres Technews-Portals zu feiern und den futurezone Award durchzuführen, leider hat uns dabei die Coronasituation einen Strich durch die Rechnung gemacht. Deshalb holen wir heuer den futurezone Award 2020 nach und können die Kategoriegewinnerinnen und -gewinner endlich auszeichnen“, gibt futurezone-Chefredakteurin Claudia Zettel einen Einblick.

„Die futurezone hat unter dem Dach des Kurier Medienhaus im vergangenen Jahrzehnt eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geschrieben: Immer mehr Menschen hierzulande vertrauen auf den facettenreichen Qualitätsjournalismus unter der Federführung von Claudia Zettel und ihrem eingespielten Redaktionsteam. Die futurezone ist ein fixer Bestandteil des starken und vielfältigen Medienportfolios des Kurier Medienhaus, das am Puls der Zielgruppen und der Zeit ist. Es ist schön, dass es der futurezone gelungen ist, über all die Jahre das Spektrum der breiten Technologie-Innovationen für ein breites Publikum greifbarer und verständlicher zu machen“, freut sich Kurier Medienhaus-Geschäftsführer Thomas Kralinger.

Abend ganz im Zeichen von Hightech und Innovation
Nach dem coronabedingten Aussetzen des futurezone Awards im Vorjahr freuten sich 300 geladene Gäste bereits auf einen inspirierenden Abend ganz im Zeichen von Hightech und Innovation. Nach der Begrüßung durch Thomas Kralinger und futurezone-Chefredakteurin Claudia Zettel führte Mirjam Weichselbraun durch den Abend.

Der futurezone Award wurde 2020 in zehn Kategorien vergeben. Start-ups, Forschungseinrichtungen und andere innovationsfreudige Unternehmen und Institutionen konnten hier ihre Projekte und Ideen einreichen und einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren. In jeder Kategorie wählt eine Fachjury, die sich aus externen Expertinnen und Experten sowie der futurezone-Redaktion zusammensetzt, die drei Bestplatzierten aus. Diese werden dann zur Award-Gala nach Wien eingeladen.

Als Neuzugang bietet die Kategorie "Smart-City-Projekt" einem besonders relevanten Zukunftsthema eine Bühne. Damit sollen Unternehmen und Projekte vor den Vorhang geholt werden, die sich mit intelligenten Lösungen für den urbanen Raum beschäftigen und somit einen innovativen Beitrag zum nachhaltigen Zusammenleben in der Stadt leisten. Insbesondere technische Innovationen stehen dabei im Fokus, um menschliche Ballungsräume fortschrittlicher, effizienter und lebenswerter zu machen. In der Kategorie "Women in Tech" wurden bereits zum dritten Mal herausragende Gründerinnen sowie weibliche Führungskräfte oder Forscherinnen in Österreichs Tech-Welt gesucht, der Award wurde von Bundesministerin Margarete Schramböck persönlich überreicht.

Die Preisträger des futurezone Award 2020
Internet of Things - powered by A1: Neue Wege in der Abfallwirtschaft beschreiten Chocolatier Zotter und Saubermacher – ein in den Mülltonnen verbauter Sensor von Sloc meldet, wann ein Behälter entleert gehört und sorgt damit für bedarfsgerechte Abholungen.

Mobilität der Zukunft - powered by AIT: Die Ridesharing-App ummadum will Menschen dazu bringen, gemeinsam Wege im Auto zurückzulegen – pro zurückgelegtem Kilometer erhalten Fahrgemeinschaften, Fahrradfahrer und Fußgänger Einkaufspunkte für den regionalen Handel.

KMU Innovation des Jahres - powered by Drei: Der mobile atmosphärische Wassergenerator „Phantor“ der neoom group kann täglich bis zu 10.000 Liter Trinkwasser aus der Luft extrahieren.

Start-up des Jahres - powered by Next Incubator der Energie Steiermark: medaia hat mit SkinScreener eine auf Bilderkennungsalgorithmen und Künstlicher Intelligenz basierende Anwendung entwickelt, die es ermöglicht, das Risiko von Hautkrebs rasch zu bestimmen.

App des Jahres - powered by ORF-TVThek: Die Stopp-Corona-App bietet freiwilliges, anonymes Aufzeichnen von Begegnungen per Bluetooth – ist man mit Corona infiziert, kann man so alle Menschen, mit denen man in Kontakt war, anonym informieren.

Game des Jahres - powered by Kurier: Im Detektiv-Spiel "The Flower Collectors" von Mipumi schlüpft man in die Rolle eines ehemaligen Polizisten, klärt gemeinsam mit einer Journalistin einen Mordfall auf und stößt auf ein Nest aus Korruption und politischen Machtspielen.

Smart-City-Projekt des Jahres - powered by schauTV: Der Infectious Disease Spreading Simulator – gemeinsam entwickelt von Samariterbund, AIT und PwC – kann das Ansteckungsrisiko in Gebäuden berechnen und wirksame Maßnahmen empfehlen.

Women in Tech - powered by Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort: Die Informatikerin Anita Graser engagiert sich in der Open-Source-Softwareentwicklung – ihre Projekte werden weltweit bei Datenanalysen und Visualisierungen für Forschungs- und Datenjournalismus-Projekte eingesetzt.

5G-Innovation des Jahres - powered by Huawei: AT&S hat mit Air Cavities Leiterplatten mit Lufteinschlüssen entwickelt, die Signalverluste bei 5G-Frequenzen im Mikrowellenbereich geringhalten. Künftige Einsatzgebiete könnten u.a. 5G-Basisstationen oder Radarsysteme sein.

Energie der Zukunft - powered by Google: Mit dem kompakten Solar-Modul von Sonnenkraftwerk kann man selbst am Balkon nachhaltige Energie erzeugen – bis zu 320 kWh pro Jahr, womit der Strombedarf eines Kühlschranks gedeckt werden kann.

Wie gewohnt, konnten die Gäste im Anschluss an den eindrucksvollen Awardreigen ihrem Lieblingsprojekt oder
-produkt unter den Kategorie-Gewinnerinnen und -Gewinnern ihre Stimme geben: Der Publikumspreis - powered by Erste Bank - ging heuer an SkinScreener. (red)

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