Manche Führungskräfte neigen dazu, Meetings wie Serienepisoden zu inszenieren: Das Team hofft auf Aufklärung, bekommt aber stattdessen nur kryptische Cliffhanger-Hinweise auf „Staffel 2”. Gleichzeitig werden Entscheidungen auf die lange Bank geschoben und wichtige Themen bleiben unbearbeitet – Spannung pur, aber keine Handlung.
Leadership-Learning: Damit ihr Team nicht das Gefühl hat, „im falschen Film zu sein“, empfiehlt es sich, jedes Meeting mit konkreten To-dos, klar definierten Verantwortlichkeiten und realistischen Deadlines zu beenden. Setzen Sie auf kurze Feedbackschleifen, statt Themen monatelang offenzuhalten und vermeiden Sie unnötige Geheimniskrämerei – Transparenz ist weder Spoiler noch strategischer Fehler, sondern ein Zeichen von Führungsqualität.
Christof Miska ist wissenschaftlicher Leiter des Master Leadership & Unternehmungsführung an der WU Executive Academy und Assoziierter Professor am WU Institute for Responsibility and Sustainability in Global Business.
