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„Haltung üben” – Beitrag leisten © zweintopf (2)

Im Brunnen Kunst in Klagenfurt: Das Projekt „Haltung üben” wurde durch den Inflatable-Hersteller no problaim umgesetzt, die Idee dazu stammt von dem Künstlerduo Zweintopf.

© zweintopf (2)

Im Brunnen Kunst in Klagenfurt: Das Projekt „Haltung üben” wurde durch den Inflatable-Hersteller no problaim umgesetzt, die Idee dazu stammt von dem Künstlerduo Zweintopf.

Redaktion 23.08.2019

„Haltung üben” – Beitrag leisten

Wenn Demokratie zum Fitnessprogramm wird: ­Aufblasbare Göttin von no problaim realisiert.

KLAGENFURT. Für Demokratie muss sich jeder ins Zeug legen und seinen eigenen Beitrag leisten – das war der Grundgedanke, der hinter der aufblasbaren (in diesem Fall besser gesagt „aufpumpbaren”) Statue der Göttin der Demokratie steht. Sie ist Teil des Kunstprojekts „Haltung üben” des Künstlerduos Zweintopf.

Im Europapark in Klagenfurt wurde dafür ein „Demokratischer Fitnessparcours” errichtet. Die Göttin der Demokratie ist einer Statue nachempfunden, die chinesische Studenten 1989 als Protest in Peking errichteten.

Eine Göttin wird erweckt

Der Inflatable-Hersteller no problaim setzte die fast sechs Meter große Inflatable-Göttin um. Die Figur besteht aus einer Spezialfolie, die luftdicht verschweißt ist. Die aufblasbare Göttin wird mittels Handpumpen, die mit einem Schlauch mit der Statue verbunden sind, von Akteuren händisch aufgepumpt. Wird nicht permanent weitergepumpt, verliert die Figur an Druck und fällt nach und nach wieder in sich zusammen. no problaim hat sich auf aufblasbare Werbeträger spezialisiert.

Kreative Inszenierung

Bei der Herstellung werden die individuellen Vorstellungen der Kunden berücksichtigt. Ein Vorteil dieser Art der Außenwerbung ist, dass die Objekte wetterfest sind. Zusätzlich können die Inflatables an den verschiedensten Orten aufgebaut werden.

Bei dem neuesten Projekt ist gerade dies von Vorteil – schließlich „steht” die Statue im Wasser. Der Schauplatz des Projekts ist der 1967 errichtete Europapark in der Hauptstadt Kärntens, der rund 22 ha umfasst und damit zu den größten Parkanlagen Österreichs zählt. Das Thema des Projekts – die Demokratie – wurde von den Künstlern Eva und Gerhard Pichler interpretiert. „Schließlich ist das Gut der Demokratie etwas Kostbares, es muss täglich neu erarbeitet werden” – so lautet ein Zitat des deutschen Sozialphilosophen Oskar Negt. „Dieser Gedanke wurde im demokratischen Fitness-Parcours eindringlich umgesetzt. Wir freuen uns, dass wir dazu beitragen konnten. Es war ein spannendes Projekt, in dem wir ein weiteres Mal unsere Kompetenz in der Realisierung von kreativen Kunstobjekten unter Beweis stellen konnten”, sagt no problaim-Geschäftsführer Stefan Geerlings.

Langjährige Erfahrung

Neben aufblasbaren Kunstobjekten produziert der österreichische Hersteller no problaim seit mehr als 20 Jahren aufblasbare Säulen, Zelte, Bögen, Maskottchen, Produktnachbildungen und andere Inflatables. Dabei steht der Kundensupport stets im Mittelpunkt. (red)

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