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Infoscreen erleichtert Umstieg auf Citybikes © Infoscreen

Eduard Winter, Geschäftsführer der Wiener Linien, gemeinsam mit Franz Solta, Infoscreen-Geschäftsführer.

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Eduard Winter, Geschäftsführer der Wiener Linien, gemeinsam mit Franz Solta, Infoscreen-Geschäftsführer.

Redaktion 12.09.2016

Infoscreen erleichtert Umstieg auf Citybikes

Wiener Linien zeigen in Bussen und Straßenbahnen Verfügbarkeit.

WIEN. Das Netzwerk von Citybike Wien ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Bereits an 121 Stationen können Fahrräder ausgeborgt werden. Jetzt werden diese mit den Öffis der Bundeshauptstadt vernetzt. Via Infoscreen werden die Fahrgäste der Wiener Linien vor jeder Haltestelle automatisch über die aktuelle Verfügbarkeit von Citybikes informiert. Dafür hat der Fahrgast TV-Sender eine Software entwickelt, die auf den Server von Citybike Wien zugreift, die Zahl der Fahrräder in der Station abfragt und in Echtzeit in Straßenbahnen und Bussen anzeigt. Seit August ist das Service im Probebetrieb, seit 7. September flächendeckend im Einsatz.

„Die Kombination unterschiedlicher Verkehrsmittel wird immer beliebter“, freut sich Eduard Winter, Geschäftsführer der Wiener Linien. „Mit unserer Handy-App ‚qando‘ können Citybike-Standorte bereits abgefragt werden. Mit der Anzeige in Bus und Bim können wir unseren Fahrgästen einen wichtigen Mehrwert bieten.“ Tatsächlich erscheint nunmehr auf den Infoscreens in den Fahrzeugen neben den Umsteigemöglichkeiten auf andere Linien auch die Anzahl der Fahrräder, die in der nächsten Haltestelle zum Ausleihen bereit stehen werden. Weil die Daten dafür direkt vom Citybike Wien-Server abgefragt werden, erscheint die Anzeige am Infoscreen in Echtzeit. Immerhin wurden die Citybikes letztes Jahr über eine Mio. Mal ausgeliehen.

Smart Citys brauchen smarte Medien
Obwohl in Wien mittlerweile 1.500 Citybikes zur Verfügung stehen, werden Fahrräder zu Stoßzeiten in bestimmten Stationen immer wieder knapp. Darüber zu informieren, hat einen wichtigen Nebeneffekt, ist Infoscreen-Geschäftsführer Franz Solta überzeugt. „Damit weisen wir auch knapp 500 Mio. Fahrgäste in Bus und Bim pro Jahr darauf hin, dass es auch einen öffentlichen Individualverkehr gibt, der billig, umweltschonend und gesundheitsfördernd ist.“ Die Zusammenarbeit zwischen Wiener Linien, Citybike Wien und Infoscreen sei richtungsweisend für die zukünftige Rolle von Medien in Smart Cities. Neben klassischen Nachrichtenformaten, Wetter, Kultur und Sport müssten Medien auch Informationen liefern, die zeitlich und geografisch genau auf die Bedürfnisse des Konsumenten abgestimmt sind. „Das können etwa für Fahrgäste der Öffis Wartezeiten für Museen und Ausstellungen, Öffnungszeiten von Ämtern, gerade beginnende Kinofilme oder auch Sonderangebote des Handels sein“, präzisiert Solta. „Infoscreen hat dabei eine Vorreiterrolle übernommen und will sich zum Leitmedium der Smart Cities entwickeln.“ (red)

Erfahren sie mehr über Infoscreen hier auf xpert.network.

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