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Infoscreen steht unter Beobachtung Wolfgang Kern/ INFOSCREEN

Florian Laszlo (Observer) und Franz Solta (Infoscreen)

Wolfgang Kern/ INFOSCREEN

Florian Laszlo (Observer) und Franz Solta (Infoscreen)

Redaktion 09.12.2015

Infoscreen steht unter Beobachtung

Observer untersucht nun auch Infoscreen-Netzwerk.

Wien. Positive Überraschungen haben in den letzten Tagen viele Kunden von Observer erlebt. An sie hat das Medienbeobachtungs-Unternehmen erstmals Infoscreen -Clippings ausgeliefert. Dass das Programm des Fahrgast TV-Senders professionell beobachtet wird, ist nicht nur in Österreich ein Meilenstein. Auch international ist die Beobachtung eines digitalen Nachrichtenmediums im öffentlichen Raum laut den Machern ein Novum. Technisch war die Beobachtung des Infoscreen-Programms, das wöchentlich rund 1,2 Millionen Zuseher hat, allerdings eine Herausforderung.

 „Es ist höchste Zeit, dass ein nationales Nachrichtenmedium mit dieser Reichweite professionell beobachtet wird“, freut sich Observer-Geschäftsführer Florian Laszlo. So hatte der Observer etwa auch mit der Beobachtung des TV-Teletextes eine Vorreiterrolle übernommen. Mit der Beobachtung von Infoscreen wird Observer dem eigenen Anspruch gerecht, die Medienszene möglichst lückenlos zu observieren. „Die Reaktion unserer Kunden zeigt, dass wir damit eine ganz wichtige Lücke schließen“, freut sich Laszlo über die positive Resonanz. Die als „Clippings“ bezeichneten Medienausschnitte kommen im Fall von Infoscreen vorwiegend aus den Ressorts Kultur, Sport und Wirtschaft. „In vielen Fällen sind die Clippings auch Meldungen der prominenten Content-Partner, mit denen Infoscreen zusammenarbeitet.“

JCDecaux-Software ebnet den Weg

Für die lückenlose, tagesaktuelle und effiziente Sichtung des Infoscreen-Programms auf definierte Schlagwörter mussten freilich erst die technischen Voraussetzungen geschaffen werden. Die wichtigste Basis dafür war die vom Infoscreen-Mutterkonzern JCDecaux entwickelte Software, die das Programm für die mittlerweile über 2.200 Infoscreens in und um die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Graz, Linz, Innsbruck und Klagenfurt bereit stellt. Dieses Programm wird von einem Anlagenplayer, der eigens für Observer eingerichtet wurde, rund um die Uhr abgespielt. Ein zweiter Computer, der an die Grafikkarte angeschlossen ist, erstellt automatisch Screenshots von regionalen, nationalen und internationalen Nachrichten. „Daraus werden schließlich die Texte extrahiert und gemeinsam mit den Screenshots an den Observer zur Suche nach Stichworten übermittelt“, präzisiert Infoscreen-Geschäftsführer Franz Solta. Gleichzeitig werden die Texte mit einer Datenbank abgeglichen, um gleichlautende Meldungen nicht doppelt zu übermitteln.

Ausgeliefert werden die Infoscreen-Medienausschnitte an die Kunden schließlich als pdf-Datei und wie klassische Print-Clippings verrechnet. Infoscreen-Clippings zeichnet eine ganz eigene Charakteristik aus, betont Observer-Geschäftsführer Laszlo. "Infoscreen verbindet die Qualitäten von Teletext-Nachrichten und online-Medien, indem es Seriosität in einer modernen medialen Verpackung liefert.“ Für rund 900 Kunden stellt das 42-köpfige Observer-Team jährlich rund eine Million Clippings zu verschiedensten Suchbegriffen aus Print- und online-Medien, TV, Hörfunk, Teletext – und seit Mitte November 2015 aus dem Infoscreen -Programm – zur Verfügung. (red)

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