WIEN. Infoscreen erweitert seinen Media-Planer um eine Anzeige der CO2-Emissionen von Kampagnen. Die zusätzliche Information soll Kunden bereits bei der Planung zeigen, welche Klimawirkung eine Werbeschaltung hat.
Laut Infoscreen erzeugt eine siebentägige Kampagne mit zehn Sekunden langen Spots auf allen 4.835 Bildflächen in Österreich bei 12,7 Millionen Bruttokontakten 12,4 Kilogramm CO2. Das entspreche etwa einer Autofahrt von Wien nach Wiener Neustadt.
„Werben auf Infoscreen ist reichweitenstark und klimaeffizient. Deshalb ist es höchste Zeit geworden, dass unser Mediaplaner beide Leistungsdaten anzeigt“, sagt Hans-Jörg Holli, Marketing- und Sales-Leiter von Infoscreen.
CO2-Bilanz durch öffentliche Verkehrsmittel
Infoscreen erreicht laut Aussendung täglich rund 940.000 Zuseher in öffentlichen Verkehrsmitteln in mehreren österreichischen Städten. Das Unternehmen führt die geringen CO2-Werte unter anderem auf den Betrieb der Verkehrsmittel zurück. Straßen- und U-Bahnen würden elektrisch betrieben, zudem setzten zahlreiche Busflotten auf Wasserstoff- oder Stromantriebe. „Dass der Strom dafür zunehmend aus erneuerbaren Energiequellen kommt, verbessert unsere CO2-Bilanz natürlich zusätzlich“, erklärt Holli.
Geplante Umweltmaßnahmen
Infoscreen arbeitet laut Aussendung an einem Konzept, um einen Teil der Emissionen künftig durch Umweltprojekte in Österreich auszugleichen. Die konkreten Maßnahmen sollen im Herbst vorgestellt werden. „Um einen gewissen Ausgleich zu schaffen, werden wir gezielt in Umweltprojekte in Österreich investieren“, erklärt Holli. (red)