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Initiative Mutter Erde im Zeichen des Klimas © ORF Thomas Jantzen
© ORF Thomas Jantzen

Redaktion 20.08.2020

Initiative Mutter Erde im Zeichen des Klimas

Gemeinsam mit Umweltschutzorganisationen initiiert der ORF die Aktion heuer bereits zum siebten Mal – gut 150 Stunden Programm sind geplant.

WIEN. Mit 12. September 2020 startet der ORF in all seinen Medien einen großen Mutter Erde-Schwerpunkt. Unter dem Motto „Unser Klima, unsere Zukunft – Wir haben es in der Hand“ wird man eine volle Woche über die Klimakrise und ihre Folgen für uns alle umfassend berichten.

Gemeinsam mit den führenden Umweltorganisationen führt der ORF diesen Schwerpunkt zum inzwischen siebten Mal durch.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zur Initiative: „Es ist logisch, dass wir uns dieses Themas annehmen, aber nicht selbstverständlich, es in diesem umfassenden Ausmaß zu tun.“ Besonders heuer, so Wrabetz, sei es wichtig, das Thema Klima in den Vordergrund zu rücken – auch, „weil es vielleicht durch das Coronavirus etwas in den Hintergrund gerückt ist“.
In einer großen Kooperation aller Redaktionen wird es 150 Stunden Programm zum Thema geben.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, wird das Thema sowohl in ORF eins, ORF 2, ORF III, aber auch in den Radiosendern des ORF, in der ORF-TVThek und im Teletext zu finden sein.

Zum Mitmachen bewegen
Mit dem Schwerpunkt selbst will man die Menschen auch zum Mitmachen bewegen: „Wir erreichen Millionen Menschen mit unseren Informationen und jeder von uns kann etwas tun und es ist unser Selbstverständnis als öffentlich-rechtlicher Sender, hier unseren Beitrag zu leisten“, so Wrabetz.
Andrea Malli, Geschäftsführerin der Initiative Mutter Erde: „Unser Klima zu retten, wird ein weltweiter Kraftakt. Es gibt in Österreich viele Menschen, aber auch Betriebe, die zeigen, dass man vorangehen und jeder einzelne etwas leisten kann. Um genau solche Menschen zu zeigen, werden diese auch in der Kampagne eine Rolle spielen. Die Print-Kampagne wird viel ins Storytelling gehen, in die Emotion, um die Menschen noch mehr zu berühren.“ Die TV- und Radiospots selbst starten am
18. August. ORF-Meteorologe Marcus Wadsak ist das bekannte Gesicht der diesjährigen Mutter Erde-Kampagne.
„Für Marcus Wadsak haben wir uns deshalb entschieden, weil er mit seinem Know-how bereits bisher Tausenden Menschen bei Vorträgen, Schulbesuchen und anderen Veranstal­tungen die Herausforderungen der Klimakrise glaubhaft erklärt“, so Wrabetz.

Die Initiative selbst wurde vom ORF und führenden Umwelt-und Naturschutzorganisationen ins Leben gerufen. Agnes Zauner, Vorstandsmitglied von Mutter Erde und Geschäftsführerin der Umweltschutzorganisation Global 2000: „Wir haben knapp zehn Jahre Zeit, diese Klimakrise einzudämmen. Wir wollen zeigen, dass es beim Thema Klimaschutz nicht um Verzicht geht, sondern dass es eine Win-win-Situation für uns alle ist. Die Coronakrise hat uns gezeigt, was wir alles leisten können, und das sollte uns motivieren, auch bei der Klimakrise noch mehr zu tun.“

Es gäbe bereits etliche Beispiele, wo Menschen und Unternehmen vorangegangen sein, die zeigen, dass es möglich ist, wirksam etwas gegen die Klimakrise zu tun.

ORF-Wetter- und Klimaexperte Marcus Wadsak zum Abschluss der Präsentation in Richtung vor allem der Klima-Skeptiker, welche die Dramatik nicht sehen: „Es geht hier nicht um Panikmache, sondern es sind Fakten, die wir den Menschen möglichst verständlich näherbringen wollen.“ (fej)

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