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Jetzt wird das Geschäft in Europa angekurbelt © RDB | Robin des Bois

Schon beim eigenen Außen­auftritt zeigt RDB, wie man ihn gut umsetzt.

© RDB | Robin des Bois

Schon beim eigenen Außen­auftritt zeigt RDB, wie man ihn gut umsetzt.

Redaktion 09.07.2021

Jetzt wird das Geschäft in Europa angekurbelt

Die Agentur RDB | Robin des Bois, seit acht Jahren am Markt, legt nun einen Schwerpunkt auf Europa – mit internationalem Wissen.

••• Von Georg Sander

WIEN. San Francisco, Manila, Wien – RDB | Robin des Bois ist ein Global Hidden Champion, gegründet in Österreich. Nur wissen das noch nicht so viele. Bereits seit 2014 ist man für Western Union die globale Lead-Agentur für Social Media und Content Creation. In den letzten Jahren wurden die Büros an den erwähnten Standorten aufgebaut. Zwar wurden bereits letztes Jahr mit Kunden wie Daikin, Lagerhaus und dem VKI lokale Accounts gewonnen, doch der Fokus lag darin, das internationale Wachstum zu managen. Die gewonnenen Kunden in Österreich passen bereits zum Kerngeschäft: Branding, Content und Nachhaltigkeit.

„Wir wollen jetzt bewusst rausgehen”, erklärt Mario Alonzo-Debout, CEO und Gründer der Agentur, im Gespräch
mit media­net, „auch, weil wir nach der Krise einen großen Bedarf für Talente haben, die von Europa aus international unsere Kunden betreuen. Nach den großen Erfolgen in den USA mit eBay und in Asien mit Globe Telecom wollen wir nun lokal weitere Kunden gewinnen und das Europageschäft nachhaltig ankurbeln.”

Das können sie

Die Stärken liegen eindeutig auf Branding, Content Creation sowie Social Media, allerdings mit einem starken Beratungsaspekt. „Wir helfen auch dabei, Kommunikationsabteilungen aufzubauen und -strategien zu entwickeln”, führt Alonzo-Debout aus. Ganz im Fokus stehen die Aspekte Nachhaltigkeit und Impact – für den CEO mehr als nur Schlagworte: „Das gesamte Konzept der Agentur fußt auf dem Social Entrepreneurship und das verschmilzt immer mehr. Es geht immer mehr darum, Nachhaltigkeits-, Business- und Kommunikationsthemen gemeinsam zu betreuen.” Damit tue sich die Konkurrenz noch schwer, weil es dafür mehrere verschiedene Agenturen ­bräuchte.

RDB hat das alles in-house. Diese durchaus auch komplexen Aufgaben würde man via Social Media-Kanäle und Content-Marketing zum Leben erwecken, von klassischer Brand-Arbeit bis hin zum Finden von Talenten. „Der Auftritt gegenüber Konsumenten, Talent, Stakeholdern und Co. ist entscheidend. Nachhaltigkeit und Impact spielen für uns und unsere Kunden dabei eine große Rolle.”

Digital & sozioökonomisch

Diesen Fragen müssen sich alle Marken stellen, auch jene, die schon lange am Markt und etabliert sind. „Diese Legacy Brands machen wir auch für jüngere Zielgruppen attraktiv”, so der Experte. „Social, Content und Mobile sind da schon das Um und Auf, aber es braucht auch eine Positionierung mit Purpose und Impact, um die modernen, jungen Zielgruppen zu erreichen.” Man sei eben vor acht Jahre in die weite Welt ausgezogen, an Orte, an denen die digitale Transformation schon weiter fortgeschritten ist. Dieses Know-how kann nun eben auch in Europa angewandt werden.

All diese Fragen, die so manches etablierte Unternehmen im März 2020 mit voller Wucht trafen, bietet die Agentur aus einer Hand. Wer sich an RDB wendet, bekommt zunächst eine Strategieberatung, von Zielgruppenanalysen, über Messaging Frameworks bis hin zur Konzeption. Daraus ergeben sich dann klassischerweise die verschiedenen zu bespielenden Kanäle.

Kapazität einer Holding

„Wir haben die Kapazitäten einer Holdingfirma, mit der Allmende als Consulting-Sparte, der RDB als Kommunikations-Sparte, dem Designstudio MDB sowie im Bereich Jugendentwicklungsarbeit mit Polarstern. Man bekommt die Kapazität einer großen Consulting-Group, gepaart mit einer kleinen Boutique-Agentur”, bringt es Alonzo-Debout auf den Punkt – „kleiner und persönlicher, aber mit allen Fähigkeiten, für USA, Europa, Middle East und Asien aufzubereiten!” Wichtig zu wissen ist, dass RDB auch weiß, wann es Spezialisten braucht: Wenn es diese braucht, würden sie dazugeholt werden. Allerdings wird so gut wie alles in-house erledigt. In Österreich machen das 15 Mitarbeiter, in San Francisco drei und in Manilla zwölf. In Wien werden übrigens Positionen gesucht, es sollen 20 bis 25 Personen an diesem Standort arbeiten.

Anhaltender Trend

Diese Mitarbeiter wird es auch brauchen. Denn die Social- und Content-Spezialisten sind davon überzeugt, dass Digital noch stärker und noch komplexer wird. „Micro-Targeting ist mehr und mehr im Kommen”, meint er, „die Kampagnen werden immer schärfer angepasst sein müssen. Wir machen teilweise welche mit 140 Assets für sieben, acht verschiedene Zielgruppen.” Und dieser Trend werde sich eben noch verstärken. Das Zunehmen des mittlerweile verfügbaren Contents bedingt, dass man noch maßgeschneiderter vorgehen müsse, sonst werde man schlichtweg nicht wahrgenommen.

Ein weiteres Thema: Sustainable Hedonism, also die Frage, wie man sein gewohntes Leben im Lichte der Klimakrise möglichst weiterleben kann. Hier treffen sich dann im Sinne der integrierten Kommunikation On- und Offline-Welt. Aber: „Vor allem in Europa ist der Anteil an Digital noch viel zu klein.” Mit RDB gibt es da eine Agentur, die diesen Anteil vergrößern kann.

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