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Kommunikation aus dem Wohnzimmer © ikp/Markus Hirschbügl

Und danach?Dass es ein „nach der Krise” geben wird, das steht für Peter Hörschinger, Geschäftsführer bei ikp, fest.

© ikp/Markus Hirschbügl

Und danach?Dass es ein „nach der Krise” geben wird, das steht für Peter Hörschinger, Geschäftsführer bei ikp, fest.

Redaktion 10.04.2020

Kommunikation aus dem Wohnzimmer

Die ikp-Standorte in Wien, Salzburg und Vorarlberg rücken in den Zeiten der Covid-19-Krise digital noch enger zusammen.

••• Von Sascha Harold

WIEN. „Die Kommunikation geht weiter”, das ist die kurze Antwort auf die Frage „Was nun?”, die derzeit viele Menschen umtreibt. Für ikp bedeutet die Situation im Umgang mit der Covid-19-Pandemie zwar eine Umstellung, das Geschäft läuft aber weiter. „PR und Öffentlichkeitsarbeit haben gerade jetzt einen hohen Stellenwert, auch wenn sich die Kommunikationswelt durch die Coronakrise stark wandeln wird. Wir sind Gott sei Dank bestens gerüstet, unseren Betrieb in gewohnter Weise aufrechtzuerhalten”, erklärt Peter Hörschinger, Geschäftsführer ikp. Die Umstellung auf die Arbeit von zu Hause stellte für die Agentur keine große Herausforderung dar. „Homeoffice ist bei ikp schon seit Jahren Teil der Unternehmenskultur und konnte bereits von allen Mitarbeitern in Anspruch genommen werden; das hat uns jetzt einen kleinen Vorteil verschafft. Auch für Datensicherheit ist vorgesorgt: Wir arbeiten ausschließlich auf virengeschützten und upgedateten Devices und greifen über eine gesicherte Verbindung, konkret einen VPN-Netzwerktunnel, auf den ikp-Server zu”, führt Hörschiger aus.

Auf dem Laufenden bleiben

Auch sonst hat sich die Agentur auf die herausfordernde Situation eingestellt und räumt dem Thema Coronavirus entsprechenden Platz ein. Für Kunden und Interessenten hat die Agentur einen eigenen Newsroom eingerichtet: „Teilnehmer der österreichischen Wirtschaft – von Telekom, über Industrie und Bau bis hin zu Handel und Gesundheit. Wer, wenn nicht wir, hat die perfekte Ausgangsbasis, um alle Aspekte und Auswirkungen von Corona laufend zu analysieren”, so Hörschinger.

Bedarf besteht weiter

Auch auf Kundenseite ist der Kommunikationsbedarf weiterhin – oder gerade jetzt – hoch. „Wir haben die Krisenvorbereitung für die allermeisten Kunden bereits frühzeitig abgewickelt und sind jetzt dabei, je nach Fortschritt der Maßnahmen, zu adaptieren, aktualisieren und evaluieren”, erläutert Hörschinger. Den meisten Kunden sei klar gewesen, dass gerade in Krisenzeiten klare Kommunikation und Information wichtig ist – auch, um Reputationsschäden zu vermeiden. Normale Day-to-day-Aktivitäten sind derzeit hintangestellt; für wie lange, das lässt sich noch schwer prognostizieren. „Ohne Glaskugel sind die Auswirkungen derzeit noch nicht abschätzbar – aber wir gehen davon aus, dass auch unternehmensnahe Dienstleister wie wir nicht ganz mit heiler Haut herauskommen. Wir bleiben positiv und vertrauen auf die breite Streuung unserer Kunden und unsere Expertise gerade in Krisenkommunikation”, so Hörschinger.

Zuversicht auf Kundenseite

Dass es aber ein Nach der Krise geben wird, das steht für ikp und Hörschinger fest. Gerade die eigenen Kunden würden das eindrucksvoll unter Beweis stellen: „Wir sind stolz auf unsere Kunden, die in dieser Krise nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern jetzt schon mit voller Kraft daran arbeiten, dass unsere Welt jetzt und auch nach Corona weiterfunktioniert und alle versorgt sind. Die Meldung der Woche kam von unserem Kunden essity Ortmann: ‚Toilettenpapier-Produktion auf Rekordniveau'. Das stimmt hoffnungsvoll”, schließt Hörschinger mit einem Schmunzeln.

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