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Kräftigen, frischen Wind ins Unternehmen bringen © Jakob Fischer

Jakob Fischer.

© Jakob Fischer

Jakob Fischer.

Redaktion 02.10.2020

Kräftigen, frischen Wind ins Unternehmen bringen

Force, englisch für Kraft, Stärke, Macht. In uniforce steckt die Kraft der Jugend, Stärke und Macht kommen aus dem gewählten Studium – ein perfekter Mix.

••• Von Helga Krémer

WIEN. Consulter bei uniforce sind jung, zielstrebig und bestens ausgebildet, weil studierend. Sie sind dynamisch und innovativ, bringen frischen Wind in Projekte der zu beratenden Unternehmen und denken nicht nach Schema F.

medianet im Interview mit Alexander Rifaat, Geschäftsführer der uniforce GmbH, und Jakob Fischer, Consultant Business Development Department bei uniforce, über deren Projekte und die Macht der Studenten.

medianet:
Wer ist uniforce?
Alexander Rifaat: uniforce ist ein studentisches Beratungsunternehmen und wir entwickeln innovative Lösungsansätze für Unternehmen, die Out-of-the-box Lösungen suchen. Wir streben dabei nach herausragenden Lösungen und arbeiten nach den neuesten Beratungsansätzen. Wir konnten bereits über 450 Projekte mit Unternehmen erfolgreich abschließen und verfügen aktuell über ein Team von knapp 50 qualifizierten und hochengagierten Studenten. Wir sehen uns damit als eine Schnittstelle zwischen Studium und Wirtschaft.

medianet:
Was macht uniforce so besonders?
Rifaat: Bei uns ist auf alle Fälle unser diverses Team eine Besonderheit. Wir haben bei uniforce Studenten aus mehreren Studienrichtungen, wie beispielsweise von der WU, TU und Uni Wien und können somit oftmals mit verschiedenen Blickwinkeln bei unseren Kunden punkten.

Ganz abgesehen von der Projektarbeit können unsere Teammitglieder auch ihren eigenen Zielen bei uns nachgehen und diese erfolgreich umsetzen. So entstehen häufig auch neue Geschäftsfelder und Ideen, die für uniforce relevant sein können. Dadurch hat sich beispielsweise auch unser Team Startup ergeben, welches wir vor Kurzem gelauncht haben. Mit dem Team Startup unterstützen wir in Kooperation mit IBM verschiedenste Startups und helfen diesen bei ihren nächsten Schritten.

medianet: In welchen Bereichen seid ihr unterwegs?
Jakob Fischer: uniforce fokussiert sich in den Beratungstätigkeiten des Unternehmens auf die Bereiche Marketing, IT, Human Resources und Business Development (Strategie). Trotz dieser groben Gliederung ist jedes Projekt individuell und einzigartig.

Momentan liegt bei uns ein Schwerpunkt auf KMU-Beratung, wo wir beispielsweise kürzlich zwei große Projekte für ein Infrastruktur-Softwareentwicklungsunternehmen abgeschlossen haben. Im Marketingbereich erarbeiten wir Strategien in den Bereichen Social Media, Kommunikationsstrategien und Branding. IT steht bei uns für Webdesign-Projekte und Search Engine Optimization. Weiters gibt es im HR Department jährlich unser Arbeitsplatzevaluierungsprojekt ‚Place To Perform', wo wir mit mehreren großen Corporates in Österreich zusammenarbeiten und deren Praktika- und Lehrstellen analysieren.

medianet: Wie funktioniert’s? Habt ihr ein Beispiel?
Fischer: Ich bringe ein Projekt als Beispiel, das wir für das genannte Infrastruktur-Softwareunternehmen aus­gearbeitet haben. Um mit unserem Kunden seine Marktführerschaft im jeweiligen Sektor sowie seinen hohen Marktanteil auch in Zukunft abzusichern, wurde ein Steuerungssystem konzeptioniert und durch ein umfassendes Kalkulationstool implementiert, sodass es direkt angewendet werden kann.

Durch Interviews mit den Stakeholdern des Unternehmens hat uniforce Schlüsselbereiche identifiziert, die maßgeblich zum Erfolg beitragen. Mit dem dann kreierten Steuerungs­system kann die Zielerreichung in diesen Schlüsselbereichen gemessen und frühzeitig auf mögliche Risiken reagiert werden.

medianet: Geht ihr auf ein Unternehmen mit spannenden Ideen zu oder kommen die Unternehmen zu euch?
Fischer: Die Projektanbahnung mit Neukunden bei uniforce verläuft in beide Richtungen. Zudem haben wir langfristige Partner, die regelmäßig unsere Unterstützung suchen. Die letzten Projekte mit einem besonders großen finanziellen Volumen sind meist dadurch entstanden, dass langfristige Partner oder Neukunden mit einer komplexen Fragestellung an uniforce herangetreten sind und gezielt uns als studentisches Beratungsunternehmen beauftragen wollten.

Dennoch beobachten wir kontinuierlich den Markt und treten auch proaktiv an potenzielle Neukunden heran, wenn wir Potenziale sehen, diesem Neukunden Mehrwert zu bieten. Das ist ein wichtiger Arbeitsbereich unseres Business Development Departments.

medianet: Inwiefern seid ihr besser als ‚normale' Consultants?
Rifaat: Ich würde hier keinen Vergleich in der Art von besser oder schlechter als ‚normale' Consultants machen. Vielmehr möchte ich zum Ausdruck bringen, dass bei uns hochtalentierte Studenten als Consultants arbeiten. Das sieht man allein schon am track-record unserer 700+ Alumni, wovon sehr viele nach uniforce einen sehr erfolgreichen Karriereweg hingelegt haben. Wir achten also sehr stark darauf, dass die Studenten die bei uns mitwirken, auch wirklich kompetent sind und Performance zeigen.

Unsere Kunden sind demnach oftmals sehr zufrieden mit den qualitativ hochwertigen Outcome unserer Projekte. Zudem ist natürlich unser Preis-Leistungsverhältnis sehr ansprechend für Kunden.

medianet: Weil? Was kostet uniforce?
Rifaat: Grundsätzlich veranschlagen wir bei Projekten mit Kunden 50 Euro pro Beraterstunde. Je nach Projektumfang ergibt sich dann die Gesamtsumme des Projekts. Viele unserer Kunden sind daher KMUs, nachdem hier das Preis-Leistungsverhältnis oft genau passt und auch leistbar ist.

Zusätzlich bieten wir auch Mitgliedschaftsprojekte an, welche nochmals um einiges günstiger sind. Wir sind im Vergleich zu den großen Unternehmensberatungen für viele Unternehmen besser leistbar und bieten gleichzeitig qualifizierte Beratungsleistungen.

medianet: Warum sollte ich als Student gerade zu euch kommen?
Fischer: Gründe, zu uniforce zu gehen, gibt es nicht nur einen, sondern mindestens zwanzig (lacht). uniforce bietet eine fachliche und gemeinschaftliche Erfahrung in einem professionellen Umfeld, die Studenten bei einem Praktikum in einem Großunternehmen unmöglich erleben können.

Da uniforce ausschließlich von Studenten geführt wird, trägt das Individuum bei uns einen hohen Grad der Verantwortung. Risiken und Fehler müssen wir selbst erkennen und vermeiden, was ein sehr guter Lerneffekt für spätere Führungspositionen ist. Noch wichtiger ist aber, dass wir die Erfolge unserer Arbeit auch unmittelbar spüren können und diese dann auch gemeinsam feiern.

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