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Medieninformation "Wie tickt Österreich 2022?" © P8 Marketing

Georg Hofherr.

© P8 Marketing

Georg Hofherr.

Redaktion 13.01.2022

Medieninformation "Wie tickt Österreich 2022?"

P8 Marketing hat in der entsprechenden Online-Umfrage über 1.400 Österreicher im Zeitraum von 15. Dezember 2021 bis 2. Jänner 2022 befragt.

WIEN. Kernthemen der Umfrage sind Glücksfaktoren & geplante Investitionen 2022, Kaufentscheidungskriterien & veränderte Einkaufsgewohnheiten, Einschätzung zur wirtschaftlichen Entwicklung sowie Kommunikations­verhalten und beliebte Medien.

Das Glücksbarometer steigt nach dem Tiefpunkt im vergangenen Jahr wieder an: Zu Jahresbeginn 2021 war jeder Dritte „unglücklich“ bis „sehr unglücklich“. Die aktuelle Befragung zeigt, dass mittlerweile „nur“ mehr jeder zehnte „unglücklich“ (4,87%) bis „sehr unglücklich“ (7,76%) ist. Im Vergleich zur Stimmung von Jänner 2021 (2,8) und Juli 2021 (3,2) wird der Höchstwert 3,4 von 5 möglichen Stimmungspunkten erreicht.

Die Glücksfaktoren sind weiterhin unverändert. Es zählen Werte wie Gesundheit (90,54%), keine Geldsorgen (70,92%), eine intakte Familie (65,91%), Partnerschaft (55,96%), Freunde (55,75%), sowie ein schönes Zuhause (49,33%). Gutes Aussehen (16,87%) und Styling-Bewusstsein (bei 32% durch Krise geschwächt) nehmen im neuen Alltag keinen großen Stellenwert ein. „Die inneren Werte haben sich endgültig manifestiert. Die Bedeutung von Familie, Freunden, Gesundheit und Wohlbefinden wird auch in diesem Jahr zum nachhaltigen Mega-Trend“, analysiert P8-Chef Georg Hofherr.

Online-Shopping boomt weiterhin: Mittlerweile shoppen bereits knapp 44% öfters online (vgl. Juli 2021 38,42%). Für rund 29% sind regionale Produkte beim Einkaufen besonders wichtig, bei jedem Fünften (20,18%) ist das Einkaufsverhalten unverändert.
Im neuen Jahr spielen außerdem sinnstiftende Investitionen und Sparen eine große Rolle. Knapp 28% achten mehr auf den Preis und auf Angebote. Dieser Wert hat sich seit dem letzten Jahr nahezu verdoppelt. Auch die geplanten Ausgaben spiegeln dieses Bewusstsein: Rund 39% planen, in diesem Jahr ihr Geld anzulegen, 2021 war dies lediglich für 14% der Befragten wichtig. Weitere relevante Bereiche sind Reisen (53,16%), Freizeitaktivitäten (42,36%), Ernährung (40,16%) und Gesundheit (39,02%).

Kaufentscheidungskriterien bei Produkten sind insbesondere ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis (36,58%) und Qualität (34,51%). Doch auch Umweltschutz und Ressourcenverbrauch ist für knapp jeden Fünften ein entscheidender Faktor. „Dies zeigt, dass die Themenwelt rund um Klimaschutz und Ökologie in unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken ist“, so Hofherr.

Im Jänner 2021 erwarteten noch neun von zehn Befragten eine „sehr negative“ bzw. „negative“ Wirtschaftsentwicklung. Die aktuelle Einschätzung der Befragten zur mittelfristigen Wirtschaftsentwicklung nach der Coronakrise zeigt, dass nun wieder Optimismus herrscht. Rund 42% gehen zwar von einer negativen Entwicklung aus, knapp 32% sind davon überzeugt, dass die Wirtschaft auf diesem Niveau bleibt, und jeder Fünfte geht von einem positiven Wirtschaftstrend aus.
Die Einschätzungen zur Covid-19-Impfung zeigen ebenfalls einen Trend nach oben: Knapp 69% stehen der Covid-19 Impfung positiv gegenüber, rund 20% haben eine neutrale Haltung und und zwölf Prozent stehen einer Impfung negativ gegenüber.
Die Meinungen zur Impfpflicht gehen zwar noch etwas auseinander, zeigen aber dennoch, dass über die Hälfte (54,14%) für die geplante Covid-19-Impfpflicht in Österreich ist. Rund 27% sprechen sich dagegen aus, jeder Fünfte (18,67%) hat sich noch keine Meinung gebildet.

Aufgrund der hohen Staatsschulden vermuten mittlerweile 75%, dass es zu einer Inflation kommen kann. Im Juli 2021 sind schon bereits 65% von einer Geldentwertung ausgegangen. „Über drei Viertel der Bevölkerung sorgen sich um ihr Geld. Entgegen allen offiziellen Beteuerungen spüren die Menschen, dass uns die Inflation lange beschäftigen wird“, so Georg Hofherr

Zu den beliebten „News“-Kanälen der Österreichern zählen Soziale Netzwerke (3,59 von 5 Punkten), Onlinemedien (3,43 von 5 Punkten), Messenger-Dienste (3,33 von 5 Punkten) sowie Fernsehen (3,32 von 5 Punkten). Doch auch Radio (67,24%) und Tageszeitungen (Print) (37,4%) werden regelmäßig täglich bis wöchentlich für Neuigkeiten konsumiert. Dies zeigt sich auch in der Einschätzung, welche Medien im Jahr 2022 an Bedeutung für die Befragten gewinnen: Über die Hälfte (53,29%) erwartet dies bei Onlinemedien, rund 45% bei sozialen Netzwerken und knapp 35% bei Messenger-Diensten.

Wenn es allerdings um das Vertrauen geht, genießen insbesondere Radio (2,85 von 5 Punkten), Tageszeitungen (Print) (2,74 von 5 Punkten), Onlinemedien (2,68 von 5 Punkten) und Wochen-und Monatszeitungen (2,65 von 5 Punkten) weiterhin eine hohe Glaubwürdigkeit. „Es zeigt sich, dass Qualitätsjournalismus, egal über welche Kanäle, weiterhin das ideale Umfeld für die Werbewirtschaft ist. Nur in einem vertrauensvollen Umfeld kann Werbung wirken“, so der Marketingexperte. (red)

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