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ÖMG-Generalversammlung 2020 © MCÖ
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Redaktion 18.12.2020

ÖMG-Generalversammlung 2020

Wiederbestelltes Präsidium zieht eine positive Bilanz.

WIEN. Mehr Mitglieder, qualitative Fachvorträge und neue (digitale) Veranstaltungsformate – im Krisenjahr 2020 hat die Österreichische Marketing-Gesellschaft (ÖMG) intensiv dazu beigetragen, die Disziplin Marketing nachhaltig zu stärken. Im Fokus stand dabei, die Zusammenarbeit der einzelnen Marketingverbände zu intensivieren, den Austausch zu fördern und die Entwicklungen im Marketing mit Blick auf die digitalen Herausforderungen voranzutreiben. Auch für 2021 haben sich das bei der Generalversammlung vom 15. Dezember 2020 wiederbestellte Präsidium und der Vorstand der ÖMG viel vorgenommen.

„Trotz dieser herausfordernden Zeiten ist es uns gelungen, die Disziplin Marketing zu stärken und voranzubringen. Unter dem gemeinsamen Dach des Marketing Circle konnten wir die die vier größten Marketingverbände des Landes als vitale Plattform für Kooperation und fachlichen Austausch weiter etablieren“, so Präsidentin Barbara Rauchwarter, CMO APA, und Präsident Alexander Oswald, Managing Partner Futura GmbH, die im Rahmen der digitalen Generalversammlung der Österreichischen Marketing-Gesellschaft wiederbestellt wurden. Gemeinsam mit dem Marketing Club Österreich (MCÖ), dem Dialog Marketing Verband Österreich (DMVÖ), dem Creativ Club Austria (CCA) und dem interactive advertising bureau austria, kurz iab Austria, will man dieses wichtige Anliegen und die weitere Entwicklung der Branche auch in Zukunft noch stärker in den Mittelpunkt stellen.

Branchenfokus
In den vergangenen zwei Jahren setzte die Österreichische Marketing-Gesellschaft eine Fülle von Initiativen und organisierte zahlreiche hochkarätige Branchenevents: Die Veranstaltungsreihe „Business Lounges“, unter anderem zu den Themen „Loyality im Handel“, „F**k the Luck“, „Müssen Marken Meinung haben?“ sowie Kooperationsveranstaltungen mit dem Marketing Circle und weiteren Verbänden wie etwa dem CCA oder den Digital Business Trends (DBT), sorgten für polarisierende Diskussionen und adressierten die Trendthemen der Branche. Verschiedene Kooperationen, beispielsweise mit dem Start-up-Medium Brutkasten für „2 Minuten – 2 Millionen“ oder den Business Maniacs sowie die Teilnahme an Podiumsdiskussionen eröffneten die Chance, neue Zielgruppen zu erschließen. Neben den vielen externen Aktivitäten wurde auch intern intensiv daran gearbeitet, die Abläufe und Prozesse zu verbessern. So wurde etwa das Verwaltungssystem des Vereins neu aufgestellt und der Aufbau einer starken Social Media- und neuen Web-Präsenz lanciert. Zuletzt legte die Studie zum „Berufsbild Marketing“, die im Rahmen des Marketing Circle vor rund einem Monat präsentiert und diskutiert wurde, etwaige „Painpoints“ der Branche offen. „Die Erkenntnisse der Studie werden wir im neuen Jahr aufgreifen und als wesentliche Inhalte in der weiteren Verbandsarbeit vertiefen“, so Rauchwarter und Oswald.

Ausblick 2021
Der Aktivitätenlevel wird auch in der neuen Vorstandsperiode hoch bleiben, verspricht das wiederbestellte Präsidium der Österreichischen Marketing-Gesellschaft. Als eines der Highlights im neuen Jahr, ist der „Austrian Marketing Day“ als hochkarätiger Branchenevent für Juni geplant; der Hybrid-Event wird vier verschiedene Locations virtuell vereinen und für ein einzigartiges Kongresserlebnis sorgen.

Formsache
Das bisherige Präsidium der ÖMG, Barbara Rauchwarter und Alexander Oswald sowie die Vorstände Maimuna Mosser, Sabrina Oswald, Jan Gorfer und Manfred Gansterer wurden erneut bestätigt und wiederbestellt. Als neues Mitglied für die kommende Periode wurde Judith Zingerle, Leiterin des Standard-Marketing, in den Vorstand berufen. Die Jahre 2018 und 2019 wurden überprüft und durch den Rechnungsprüfer im Rahmen der gestrigen Generalversammlung freigegeben. (red)

 

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