WIEN. Der Umbau der Fernseh-Information des ORF wird nun konkret. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz will die Positionen der Channelmanager für ORF eins und ORF 2 diese Woche ausschreiben, kündigte er zuletzt am Rande des Stiftungsrats an. Zuvor wird er eine interne Organisationsanweisung erlassen, in der die neue Struktur festgelegt wird.
Diese Anweisung war vergangenen Freitag vorerst ORF-intern noch nicht versendet, der "Standard" druckte aber bereits einen mit heute datierten Text ab. Demnach werden ORF eins und ORF 2 "Channels". Jeder davon hat einen Manager, dem Generaldirektor unterstellt, und je einen Chefredakteur und einen Programmplaner, unterstellt dem Channelmanager. Die Chefredakteure sind "im Rahmen der journalistischen Unabhängigkeit weisungsfrei".
Jeder Channel hat eine Informationsabteilung und einen Programmplaner. Es gibt somit künftig zwei Hauptabteilungen für die Fernseh-Information. Sollte sich "Dissens" zwischen den beiden Channelmanagern ergeben, entscheidet "in programmlichen Fragen" die Programmdirektorin, in Informationsangelegenheiten der Generaldirektor. Der ORF 2-Channel soll auch Koordinationsaufgaben wahrnehmen, etwa für Sendeabwicklung und Bundesländer-Content. In Kraft treten soll all das am 1. Mai 2018. (APA)
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