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Radiotest 2018/2019: Österreicher lauschen wieder (etwas) mehr Radio © APA

Es wird wieder mehr Radio gehört – öffentlich rechtlich und privat

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Es wird wieder mehr Radio gehört – öffentlich rechtlich und privat

Redaktion 25.07.2019

Radiotest 2018/2019: Österreicher lauschen wieder (etwas) mehr Radio

Leichte Steigerungen bei Reichweiten für ORF- und Privatsender - ORF-Radios erzielten Marktanteil von 74 Prozent.

WIEN. Die Österreicher hören wieder mehr Radio. Wie der am Donnerstag veröffentlichte Radiotest 2018/19 zeigt, erreichten die ORF-Radios eine Gesamt-Tagesreichweite von 62,4 Prozent gegenüber 59,9 im Vergleichszeitraum. Bei den Privatradios kletterte die Tagesreichweite von 27,4 auf 28 Prozent.

Reichweitenstärkster Sender montags bis sonntags ist bei der Gesamtzielgruppe (ab zehn Jahren) österreichweit einmal mehr Ö3, der seine Reichweite von 31,8 im Vergleichszeitraum auf 32,9 Prozent steigern konnte. Der größte bundesweite Privat-Konkurrent Kronehit kam auf 10,9 nach 10,7 Prozent, Ö1 erreichte 9 Prozent (nach 8,5), FM4 blieb konstant bei 3,3 Prozent. Die Regionalsender des ORF erzielten österreichweit 29,4 Prozent (27,3).

Bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen kamen die Privatsender auf 35,9 Prozent Tagesreichweite, die ORF-Sender gesamt auf 53,3 Prozent. Für Ö3 werden in dieser Altersgruppe 38 Prozent ausgewiesen, für die von der RMS vermarkteten Privaten (RMS Top) 35,7 Prozent, für Kronehit 16,6 Prozent. FM4 erreichte bei den Jungen 5,1 Prozent, Ö1 5,4 Prozent, die ORF-Regionalradios 15,3 Prozent.

Die Radionutzungszeit stieg von 174 Minuten im Vergleichszeitraum auf 195 Minuten pro Tag. Bei den Marktanteilen gab es eine leichte Bewegung: 74 Prozent gingen an die ORF-Sender (davor 72 Prozent), wobei hier die öffentlich-regionalen Regionalsender mit 36 Prozent (davor 33) knapp vor Ö3 mit 32 Prozent (davor 31) lagen. Alle Privatsender erzielten wie auch im vorigen Zeitraum zusammen erneut 26 Prozent. In der Altersklasse 14 bis 49 Jahre hatte Ö3 mit 41 Prozent die Nase vorn, dahinter landeten die Privatsender mit 37 Prozent. Die Sender des Werbeverbunds RMS kamen in dieser Gruppe ebenfalls auf 37 Prozent. (APA)

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