WIEN. Mit Stichtag 31. Dezember 2017 waren in Österreich laut Statistik Austria rund 6,77 Mio. Kraftfahrzeuge (Kfz) zum Verkehr zugelassen, um 1,8 Prozent oder 116.891 Fahrzeuge mehr als ein Jahr zuvor (2016: +1,7 Prozent). Auf Personenkraftwagen (Pkw), die anteilsmäßig wichtigste Fahrzeugart (72,3%), entfielen rund 4,90 Mio. Fahrzeuge, um 1,6 Prozent mehr als noch zum Vorjahres-Stichtag. Bei land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen wurden 460.174 Fahrzeuge (+0,8 Prozent) und bei Lastkraftwagen der Kl. N1 (Lkw; bis 3,5 t höchstzulässigem Gesamtgewicht) 403.984 (+4,2 Prozent) gemeldet. Bei den einspurigen Fahrzeugen waren 518.394 Motorräder (+3,2 Prozent) und 275.912 Motorfahrräder (-0,4 Prozent) zum Verkehr zugelassen.
Den höchsten Kfz-Bestand weist mit 1.511.636 Kfz Niederösterreich auf, gefolgt von Oberösterreich (1.289.341 Kfz), der Steiermark (1.059.004 Kfz) und Wien (870.133 Kfz); das Burgenland wies mit 279.251 Kfz den geringsten Kraftfahrzeugbestand auf, mit 659 Pkw pro 1.000 Einwohner allerdings den höchsten Motorisierungsgrad aller Bundesländer; dahinter folgen Niederösterreich (641), Kärnten (632), Oberösterreich (622), die Steiermark (602) und Salzburg (557). Die Bundesländer Vorarlberg (535), Tirol (532) und Wien (371) lagen unter dem österreichweiten Motorisierungsgrad von 555 Pkw pro 1.000 Einwohner. (jz)
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