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Crowdfundingplattform sucht Ideen zur Integration Verein_Respekt_net_APA_Fotoservice_Hoermandinger

Martin Winkler, Respekt.net

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Martin Winkler, Respekt.net

Redaktion 16.09.2015

Crowdfundingplattform sucht Ideen zur Integration

Flüchtlingsprojekte: Budget der besten bei "CALL4Europe" eingereichten Projekte werden vom Verein Respekt.net verdoppelt. Einreichfrist läuft bis 18. Oktober

Wien. 50.000 Euro für Flüchtlingsprojekte sind in den letzten Wochen bei der Crowdfundingplattform "Respekt.net" eingegangen. Um die Geflohenen mit nachhaltigen Konzepten in die österreichische Gesellschaft zu integrieren, hat die Plattform nun den "CALL4Europe" ausgerufen, bei dem die kreativsten Ideen zur Integration durch eine Verdoppelung des Projektbudgets prämiert werden.

"Zivilgesellschaft mobilisieren"

"Es ist mittlerweile klar, dass die momentane Herausforderung nicht mehr von der öffentlichen Hand alleine bewältigt werden kann und jeder von uns gefordert ist", sagte Martin Winkler, Präsident des Vereines Respekt.net bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Wien. "Das Asylthema wird uns noch viele Jahre beschäftigen, darum möchten wir die Zivilgesellschaft mobilisieren und Ideen finden, wie man am besten damit umgeht", erklärte er.  Bis 18. Oktober können nun Projekte auf Deutsch oder Englisch unter www.call4europe.eu eingereicht werden, nach einem Monat wählt eine Jury jene Projekte aus, die mit einer Verdoppelungsspende in Höhe von 50 Prozent ihres Projektbudgets, maximal aber 20.000 Euro, prämiert werden. Sie müssen dann nur die Hälfte ihres veranschlagten Budget über Crowdfunding einnehmen. Wird diese Summe nicht erreicht, wird die Verdopplungsspende neu vergeben. Insgesamt konnte Respekt.net ein Spendenvolumen von 100.000 Euro mobilisieren, das auf die ausgewählten Projekte aufgeteilt wird.

www.call4europe.eu

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