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Brau Union Österreich unterstützt Krebsforschung © Brau Union
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Redaktion 23.09.2021

Brau Union Österreich unterstützt Krebsforschung

Das Brauereiunternehmen ermöglicht mit seinem Beitrag für einen regionalen Partner zum Wohle aller moderne Krebsforschung in Linz.

WIEN. Als größtes Brauereiunternehmen Österreichs ist sich die Brau Union ihrer ökologischen und sozialen Verantwortung bewusst und bestrebt, eine nachhaltige Zukunft für Österreich zu schaffen.

„Zum Wohl aller zählt auch die Gesundheit der Österreicher, heute mehr denn je. Darum unterstützt die Brau Union Österreich einen regionalen Partner, das Linzer Kepler Universitätsklinikum, in seiner Krebsforschung“, so Klaus Schörghofer, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich.

Optimierungen für Lungenkrebstherapie
Lungenkrebs ist die häufigste Krebs-Todesursache in Europa, in Österreich sterben jedes Jahr mehr als 4.000 Menschen daran. In den letzten Jahren konnten in der Diagnostik und Therapie des Lungenkarzinoms viele Fortschritte gemacht werden, insbesondere was die sogenannte Immuntherapie und auch andere zielgerichtete Therapien betrifft, was einen zunehmend individualisierten und optimierten Therapieansatz möglich macht. Dennoch ist die Sterblichkeit am Lungenkrebs weiterhin sehr hoch, und problematisch ist auch, dass die meisten Patienten erst in fortgeschrittenen, also metastasierten Stadien diagnostiziert werden.

„Weitere Forschung zur besseren Diagnostik und Therapie von Lungenkarzinomen ist also unabdingbar. Dazu wollen wir am Kepler Universitätsklinikum einen Beitrag leisten mit unserem Forschungsansatz bei den sogenannten
Id-Proteinen“, erklärt Primar Bernd Lamprecht.

Diese Proteine kontrollieren nicht nur den Zellzyklus und die Zelldifferenzierung während der Entwicklung, sondern spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle in der Entstehung, Progression, Metastasierung und Medikamentenresistenz von Krebserkrankungen.
Id-Proteine kommen im Vergleich zu gesunden Zellen in Krebszellen stark erhöht vor. Dies macht die Entwicklung von Medikamenten, die an den Id-Proteinen angreifen, sehr vielversprechend.

„Die Hypothese dieser Studie ist, dass das Expressionsmuster der Id-Proteine in Blut und Gewebe von Lungenkrebspatienten mit der Aggressivität der Erkrankung und dem Therapieerfolg mancher Behandlungen korreliert. Unser Ziel ist es, mithilfe des Id-Expressionsmusters zukünftig die Lungenkrebstherapie optimieren zu können“, so Projektleiterin Cornelia Roschger.

„Die Dauer der Studie ist für zwei Jahre angedacht. Die finanzielle Unterstützung der Brau Union Österreich ist sehr wertvoll und erleichtert unsere Arbeit“, ist Oberarzt David Lang dankbar. (red)

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