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Der grüne Daumen zeigt nach oben © Hermann Wakolbinger

Franz Koll steht seit April 2018 an der Spitze der „grünen Nummer eins”. Davor war er lange im Sportfachartikelhandel tätig; so verantwortete er u.a. den Vertrieb bei Intersport.

© Hermann Wakolbinger

Franz Koll steht seit April 2018 an der Spitze der „grünen Nummer eins”. Davor war er lange im Sportfachartikelhandel tätig; so verantwortete er u.a. den Vertrieb bei Intersport.

Redaktion 12.03.2021

Der grüne Daumen zeigt nach oben

Die bellaflora-Gartentrendstudie 2021 unterstreicht die wachsende Bedeutung des eigenen Gartens.

••• Von Paul Hafner

LEONDING. Lockdowns, Homeoffice und die Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19 haben die Österreicher häuslicher werden lassen und ihnen den Stellenwert des eigenen Gartens noch einmal vor Augen geführt – oder aber die Sehnsucht zur Wunsch­erfüllung reifen lassen: In der Krise greift der Mensch zum Spaten, lautet das prägnante Fazit der von Imas durchgeführten bellaflora-Gartentrendstudie 2021. So gaben Gartenbesitzer 2020 im Schnitt 686 € für ihren Garten aus.

Bedeutung weiter wachsend

72% aller, die über einen Garten, eine Terrasse oder einen Balkon verfügen, betonen die hohe Bedeutung des Grünraums für ihr seelisches Wohlbefinden. 64% sind zudem der Meinung, dass der Garten künftig noch wichtiger werden wird, auch als Zentrum ihres sozialen Lebens. Viele rechnen weiters damit, dass die Zahl der Selbstversorgergärten steigen wird (78%), Garteln als Freizeitbeschäftigung wichtiger wird (73%) und naturbelassene Gärten öfter zu sehen sein werden (71%).

Vor diesem Hintergrund will die Mehrheit der Österreicher künftig verstärkt bei österreichischen Unternehmen einkaufen (55%) bzw. in Unternehmen, die Nachhaltigkeit ernst nehmen (50%). „Dieses wachsende Bekenntnis zu nachhaltigem Garteln wird von bellaflora intensiv unterstützt und gefördert”, erklärt bellaflora-Geschäftsführer Franz Koll. Das mit Global 2000 gemeinsam geführte Programm zur Pestizidreduktion im Pflanzensortiment hat demnach „schon nach wenigen Saisonen deutliche Erfolge gebracht und wird laufend weitergeführt”.
Auch in den Filialen liegt der nachhaltige Umgang mit Ressourcen im Fokus: Mithilfe bautechnischer Neuerungen und modifizierter Bewässerungssysteme ist es bellaflora in den vergangenen vier Jahren gelungen, den Wasserverbrauch über alle Filialen betrachtet um 30% zu reduzieren, wofür man im Vorjahr vom Umweltministerium auch den „Umweltmanagement-Preis 2020” in der Kategorie „Beste Maßnahme Umwelt- und Klimaschutz” verliehen bekam.

„Urban Jungle”

Dass der Wunsch nach mehr Grün im Leben nicht nur auf Besitzer von Gärten, Terrassen und Balkonen zutrifft, zeigt auch der steigende Trend zu Zimmerpflanzen.

Unter dem Schlagwort „Urban Jungle” statten Wohnungsnutzer ihre Innenräume üppig mit Grünpflanzen aus; ergänzt werden die Pflanzen durch Pölster und Kleinmöbel aus natürlichen Materialien sowie Blumentöpfe aus Ton oder Rattan. Aus vielen Kundengesprächen wisse man bei bellaflora aber auch, dass „immer mehr Wohnungsbesitzer jede Gelegenheit nützen, um selbst Kräuter oder Gemüse zu kultivieren”, so Koll.

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