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Der Rabatt wirkt © Lidl Österreich

Je mehr sich Produkte ihrem Mindesthaltbarkeitsdatum annähern, desto größer die Preisreduktion, die Lidl gewährt.

© Lidl Österreich

Je mehr sich Produkte ihrem Mindesthaltbarkeitsdatum annähern, desto größer die Preisreduktion, die Lidl gewährt.

Redaktion 19.11.2021

Der Rabatt wirkt

Mit Preisnachlässen von bis zu 70% rettete Lidl Österreich in einem Jahr 1.000 Tonnen Lebensmittel vor der Biotonne.

SALZBURG. Bekanntermaßen landet Essen, das noch genießbar wäre, immer noch viel zu häufig im Bio- oder Restmüll. Laut WWF schmeißen die Österreicher jährlich bis zu 521.000 t an genießbaren Lebensmitteln weg – ein Problem, das trotz verstärkter Bewusstseinsschärfung in Form von Kampagnen, Initiativen wie Too Good To Go und dem „Tag der Lebensmittelverschwendung” in den vergangenen Jahren weiter anhält.

„Dabei könnte vieles davon noch bedenkenlos konsumiert werden: Das Mindesthaltbarkeitsdatum sagt nicht immer etwas über die Genießbarkeit eines Nahrungsmittels aus und verleitet dazu, noch gute Lebensmittel nicht mehr zu essen. Darum setzen wir auf gezielte Rabatte gegen unnötige Lebensmittelverschwendung und setzen auf Bewusstseinsbildung”, so Simon Lindenthaler, Leitung Unternehmenskommunikation und CSR bei Lidl Österreich.
Am Tag des Mindesthaltbarkeitsdatums reduziert Lidl Österreich einzelne Produkte sogar um bis zu 70%. „Allein durch diese Maßnahme haben wir bereits nach einem Jahr über 1.000 Tonnen Lebensmittel gerettet. Das ist auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz”, so Lindenthaler weiter.

360-Grad-Ansatz

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie pflegt Lidl Österreich einen 360-Grad-Ansatz gegen die Verschwendung von Lebensmitteln: Bei der Verpackung wird darauf geachtet, dass die Lebensmittel möglichst gut geschützt sind und lange frisch bleiben, mit ausgeklügelten Bestellsystemen werden Lebensmittelvorräte in den Filialen intelligent gemanagt, sämtliche Filialen spenden übrig bleibende Lebensmittel, und jene, die nicht mehr verkauft oder gespendet werden können, gehen zur Verwertung in eine Biogas-Anlage oder werden zu Futtermitteln verarbeitet.

Einen weiteren Beitrag stellt die „Rette mich Box” dar – hier hinein kommt Obst und Gemüse, das etwa der Originalverpackung entnommen wurde oder dessen Aussehen nicht mehr zu 100% den optischen Vorgaben entspricht, aber dennoch zur Weiterverarbeitung geeignet ist. Die geretteten Produkte können dann zu günstigen Preisen in den Filialen gekauft werden – rund 1.000 solcher Boxen werden täglich verkauft. (red)

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