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Die Sonne braut das bessere Bier © Brau Union Österreich

Über 5 Mio. hl Bier setzt die Brau Union ­Österreich in einem Jahr ab – für die Produktion kommt wie in Göss (Bild) zusehends die Sonnenenergie zum Zug.

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Über 5 Mio. hl Bier setzt die Brau Union ­Österreich in einem Jahr ab – für die Produktion kommt wie in Göss (Bild) zusehends die Sonnenenergie zum Zug.

Redaktion 06.05.2022

Die Sonne braut das bessere Bier

Brau Union Österreich setzt auf Sonnenenergie und will bis 2030 in der gesamten Produktionskette CO2-neutral sein.

LINZ. Die Brau Union Österreich will eine nachhaltige Bierkultur schaffen – und setzt sich dafür Ziele, die in Gestalt von Leuchtturmprojekten dem Pariser Klimaabkommen zehn Jahre voraus sein wollen. „Nicht nur am bevorstehenden Tag der Sonne: Nachhaltigkeit ist unser Herzensanliegen”, sagt entsprechend Gabriela Maria Straka, Mitglied des Management Boards und Director Corporate Affairs & CSR.

Ein sonniges Herzensanliegen

Das Herzensanliegen gestaltet sich vor allem sonnig: „Neben dem kontinuierlichen Bemühen, den Energieverbrauch zu reduzieren, werden fossile Energien in unseren Brauereien kontinuierlich durch erneuerbare Energie ersetzt”, so Straka. Und: „An immer mehr Brauereistandorten ist es auch die Sonne, die hier Wärme und Energie liefert.” So ist etwa in der Grünen Brauerei Göss bereits seit 2013 eine Solaranlage in der Größe eines Drittels eines Fußballfelds in Betrieb.

Weiters: Seit 2019 wandelt auf dem Dach der Villacher Brauerei eine 5.400 m² große Photovoltaikanlage Sonne in Strom um. Die Fläche, größer als ein Fußballfeld, deckt mehr als ein Drittel des Jahresenergiebedarfs der Brauerei ab. Oder, in Bier gerechnet: Jährlich 18 Mio. Flaschen Villacher Bier werden mit Sonnenergie erzeugt.
Noch größer ist die Photovoltaikanlage in der Brauerei Puntigam. Sie wurde Ende 2020 sogar auf 7.000 m² installiert. Mit der Energie aus dieser Anlage können 565 private Haushalte versorgt werden – dafür wurden 3.156 Module auf einer Fläche von rund 14.000 m² verbaut. Eine noch im Bau befindliche Erweiterung soll noch mal 300.000 kWh/Jahr bringen, die direkt in der Brauerei für Produktion und Abfüllung verwendet werden.
Auch die Brauerei Schleppe in Klagenfurt hat 2021 auf einem Hallendach eine PV-Anlage in Betrieb genommen und erzeugt damit rund 170.000 kWh Strom, der zur Gänze von der Brauerei genutzt wird. Im niederösterreichischen Wieselburg wurde 2021 ebenfalls eine PV-Anlage auf einer Dachfläche von 3.200 m² in Betrieb genommen.

Ehrgeizige Ziele

„Wir wollen mit unseren nachhaltigen Projekten die großen Herausforderungen unserer Zeit sowie unsere Lösungsansätze dafür aufzeigen und vorleben, wie wir alle verantwortungsvoll und bewusster mit unserer Erde umgehen können – und setzen uns dabei durchaus ehrgeizige Ziele”, erläutert Straka unter Verweis darauf, dass die Brau Union als erstes Brauereiunternehmen weltweit bis zum Jahr 2030 in der gesamten Produktion CO2-neutral sein soll, bis 2040 sogar in der gesamten Wertschöpfungskette. (red)

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