RETAIL
Ein Bekenntnis namens Pflanzilla © Billa/Robert Harson (3)

EngagiertKlaudia Atzmüller, Ja! Natürlich-Geschäftsführerin (l.), und Verena Wiederkehr, Billa Head of Plant-Based Business Development, erweitern das plant-based-Angebot.

© Billa/Robert Harson (3)

EngagiertKlaudia Atzmüller, Ja! Natürlich-Geschäftsführerin (l.), und Verena Wiederkehr, Billa Head of Plant-Based Business Development, erweitern das plant-based-Angebot.

Redaktion 20.01.2023

Ein Bekenntnis namens Pflanzilla

Rechtzeitig zum Veganuary präsentiert Rewe neue pflanzliche Highlights im Billa Eigenmarken-Sortiment.

WR. NEUDORF. Der „Veganuary” ist der perfekte Zeitpunkt, pflanzlich basierte Lebensmittel ins Schaufenster bzw. in die Regale zu rücken. Billa tut das im Sinne der Kundenbedürfnisse, die etwa laut einer Umfrage von marketmind bestens fundiert sind. Bereits zwei von zehn Befragten kaufen mindestens einmal wöchentlich rein pflanzliche Produkte wie Milch, Süßspeisen oder Fleisch und Wurst auf Pflanzenbasis. Unter den 18- bis 25-Jährigen achtet schon ein Drittel der Befragten speziell auf pflanzliche Produkte bei ihrem Einkauf.

3.000 Produkte verkostet

Entsprechend wird die Auswahl bei Billa und Billa Plus stetig erweitert – so wurden im vergangenen Herbst im Rahmen einer groß angelegten Verkostung des Billa plant-based Fokus-Teams rund 3.000 pflanzenbasierte Produkte im Bereich Fleisch, Wurst und Fisch verkostet. „Auf Basis dieser umfassenden Verkostung kommen laufend Produktneuheiten ins Sortiment, die hinsichtlich Qualität, Geschmack und Preis überzeugen konnten. Allein diesen ‚Veganuary' gibt es bereits 160 Neulistungen mit Schwerpunkt im Trockensortiment bei Pflanzilla”, sagt dazu Verena Wiederkehr, Billa Head of Plant-Based Business Development.

Dass das im Gleichklang mit einer allgemeinen Teuerungswelle passiert, ist zum einen mutig, zum anderen fordert Billa genau deswegen eine steuerliche Gleichstellung von tierischer Milch und pflanzlichen Pendants. Milch aus heimischem Soja oder Hafer gilt in Österreich als Getränk und unterliegt, anders als das tierische Produkt, einem Steuersatz von 20%. Das ist doppelt so hoch besteuert und birgt daher einen klaren Nachteil für Kunden, die sich vegan (und somit in vielen Fällen: gesund) ernähren wollen.

Pflanzlich mit Ja! Natürlich

Im Gefolge der Billa-Eigenmarken sind die plant-based-Produkte seit Jahren etabliert. Ihr schönstes Aushängeschild ist dabei wohl die Bio-Marke: Ja! Natürlich (derzeit rund 1.100 Produkte) schafft nicht zuletzt mit 400 Produkten im Gemüse- & Obstsortiment die perfekte Basis für pflanzenbasierte Gerichte.

Klaudia Atzmüller, Ja! Natürlich-Geschäftsführerin: „Wir setzen seit Jahren verstärkt auf mehr pflanzliche Produkte in unserem Sortiment. Zudem achten wir bei all unseren Produkten darauf, anfallende Treibhausgas­emissionen zu reduzieren. So hat der Ja! Natürlich Bio-Tofu in den Varianten ‚natur' und ‚geräuchert' siebenmal weniger Auswirkungen auf unser Klima, da die dafür verwendeten Sojabohnen zu hundert Prozent aus Wien stammen.” (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL